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Ist das noch sinnvolle Vorbereitung oder schon Panik?

Es lohnt sich, für Notfälle wie einen langen Stromausfall einen Lebensmittelvorrat und Technik im Haus zu haben, die auch ohne Energie direkt aus der Steckdose funktioniert.

Es lohnt sich, für Notfälle wie einen langen Stromausfall einen Lebensmittelvorrat und Technik im Haus zu haben, die auch ohne Energie direkt aus der Steckdose funktioniert.

Liebe Leserinnen und Leser,

Krieg, Corona, Energiekrise und Klima: Es gibt in diesen Tagen eigentlich viel zu viele Krisen. Tagein, tagaus sind wir mit ihnen konfrontiert und müssen abwägen: Wie groß ist die Bedrohung? Wie schlimm wird es? Und vor allem: Wie reagiere ich darauf? Für mich persönlich ist das auch oft ein schmaler Grat. Auch, weil ich mich als Journalistin natürlich tagtäglich fragen muss: Wie informieren wir gewissenhaft, ohne Panik zu verbreiten?

Vielen Expertinnen und Experten geht es ähnlich. Der Autor Marc Elsberg hat in „Blackout“ schon vor zehn Jahren die Gefahren eines wochenlangen Stromausfalls in Europa geschildert. Im Interview mit meiner Kollegin Irene Habich sagt er: „Es war nie mein Ziel, Panik zu verbreiten.“ Und trotzdem ist Elsberg auf den Ernstfall vorbereitet: „Ich selbst halte mich an die Empfehlung, unter anderem Wasser und Konserven für einige Tage vorrätig zu halten. Wenn jeder das tut, entlastet das die Behörden im Notfall und sie können sich dann besser um andere wichtige Dinge kümmern.“

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Für alle, die sich deshalb jetzt fragen: Wie sieht denn ein sinnvoller Notfallvorat aus? Hier finden Sie viele Tipps und Hinweise sowie einen Vorratsrechner, mit dem Sie Ihren individuellen Bedarf berechnen können.

Im Ernstfall Panik vermeiden

Eine gute Vorbereitung hilft, um im Ernstfall Panik zu vermeiden. Ein bisschen gilt das auch für die Weihnachtstage. Es ist zwar erst Mitte November, doch es schadet ja nicht, sich schon heute Gedanken etwa um den Adventskalender zu machen. Tipps, wie der sich auch günstig füllen lässt, lesen Sie in unserem „Tipp der Woche“.

 

Tipp der Woche

Adventskalender haben in vielen Familien eine lange Tradition.

Adventskalender haben in vielen Familien eine lange Tradition.

Adventskalender sind in den vergangenen Jahren fast schon zu einer Art Statussymbol geworden. Zahlreiche Marken – von Chanel bis Ikea – bringen inzwischen zur Weihnachtszeit ihren eigenen Kalender in die Geschäfte. Teilweise werden für einen solchen Luxusadventskalender sogar Hunderte Euro fällig. Aber auch die selbstgebastelten Adventskalender müssen heute – so oft zumindest die Erwartung – prall gefüllt sein. Doch es geht auch anders. Meine Kollegin Talisa Moser hat Tipps für kleine Aufmerksamkeiten, die wenig Geld kosten, zusammengestellt. Sie rät zum Beispiel:

  • Zeit statt Zeug verschenken: Gemeinsame Zeit zu verschenken ist nicht nur kostenlos, sondern auch viel persönlicher als ein materielles Geschenk.
  • Ein Kalender für zwei (oder mehr): Ein paar Kleinigkeiten als Vorgeschmack auf Weihnachten sind sicherlich nett, ganze 24 müssen es aber eigentlich nicht sein. Eine Möglichkeit, beim Befüllen des Adventskalenders zu sparen, ist es, ihn zu teilen – ob mit dem Partner oder der Partnerin, den Kindern – oder gar den Arbeitskollegen und -kolleginnen.
  • Ein kleiner Gefallen: Ebenfalls kostenlos, aber nicht weniger aufmerksam ist ein Gutschein für einen kleinen Gefallen. Nehmen Sie Ihren Liebsten ein wenig Arbeit ab und schenken Sie zum Beispiel einen Gutschein für einen Hausputz, Eiskratzen am Auto oder das Aufräumen des Kinderzimmers.
 

Zahlen, bitte!

Erstmals seit 2010 sind die Preise für Wohnimmobilien leicht gesunken, wie meine Kollegin Johanna Apel berichtet. Demnach sind die Immobilienpreise im dritten Quartal – von Juli bis September 2022 – im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent leicht gefallen. Die Entwicklung spiegelt sich demnach auch in den „Big Seven“, den sieben größten Städten Deutschlands, wider. „Die Menschen haben einfach nicht mehr so viel Geld, um teure Immobilien zu kaufen“, sagt Harald Schaum, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau).

 

Gut zu wissen

 

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Die gute Nachricht

Die Gaspreisbremse ist beschlossen – zumindest der erste Teil. Der Bundesrat hatte in einer Sondersitzung am Montag den Weg dafür freigemacht. Für Gaskundinnen und Gaskunden soll im Dezember der Abschlag übernommen werden. Dies ist als Überbrückung gedacht, bis die eigentliche Preisbremse greift, was im kommenden März der Fall sein soll. Die Bundesregierung prüft aber ein Vorziehen auf Februar.

Was Sie über die Dezembersoforthilfe wissen müssen, hat mein Kollege Christoph Höland zusammengefasst.

Sie haben Anmerkungen und Fragen? Schreiben Sie uns gern an unbezahlbar@rnd.de!

Ihre Anna Schughart

 

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