Akku, Reifen, Kette

Winterschlaf für das E-Bike: fünf Tipps gegen das böse Erwachen

Im Winter montieren Pedelecfahrer den Akku besser ab und nehmen ihn mit ins Haus.

Im Winter montieren Pedelecfahrer den Akku besser ab und nehmen ihn mit ins Haus.

Glatteis, Kälte und frühe Dunkelheit: Das können Gründe sein, um in den nächsten Monaten auf das E-Bike zu verzichten. Wird das Zweirad also eingelagert, sollten einige Dinge beachtet werden. Fünf Tipps, damit es nach dem perfekten E-Bike-Winterschlaf kein böses Erwachen gibt.

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1. Kälte ist aushaltbar, Feuchtigkeit sollte vermieden werden

Kälte stellt kein allzu großes Problem für die Pedelecs dar. Eine Garage, ein Gartenhaus oder ein Keller, der eine Temperatur zwischen zehn und 15 Grad Celsius aufweist, ist dabei als Lager völlig ausreichend – die Lagerung draußen sollte unbedingt vermieden werden: denn die Feuchtigkeit setzt dem E-Bike zu.

2. Schmieren gegen Rost

Schmieren Sie die Kette ordentlich ein. Das verhindert schädigendes Austrocknen und schützt vor Rost.

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3. Frisch geputzt ins Winterbett

Nicht nur Rost kann ein Problem werden, sondern auch zurückgebliebener Schmutz. Folglich sollten Sie ihr E-Bike unbedingt gründlich reinigen, bevor Sie es längere Zeit abstellen. Matsch und Schmutz könnten das Gestell des Fahrrads angreifen.

4. Platte Reifen sind nie gut – auch nicht beim Winterschlaf

Sind die Reifen nicht aufgepumpt, macht das Fahren gleich nur noch halb so viel Spaß. Doch auch wenn Sie das E-Bike über den Winter im Keller stehen haben, sollten die Reifen auf das angegebene Maximum aufgepumpt sein. Warum? Ansonsten könnten bei der Lagerung die Felgen, der Schlauch und auch der Mantel beschädigt werden. Ein Tipp dafür: Der richtige Druck steht zumeist auf der Seitenwand des Reifens.

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5. Der Akku muss geschützt werden!

Nicht nur das wichtigste, sondern auch das empfindlichste und teuerste Bauteil eines Pedelecs ist der Akku. Wissen Sie also, dass das Zweirad mehrere Wochen oder Monate nicht bewegt wird, nehmen Sie diesen ab. Bei der Lagerung spielt vor allem der richtige Ladezustand eine Rolle. Als Faustregel werden hierbei 30 bis 70 Prozent genannt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Ein Akku hat immer eine Selbstentladung.

Gute und moderne Akkus können demnach etwa ein Prozent pro Monat verlieren. Somit können Sie den benötigten Akkustand für die Überwinterung berechnen. Ein leerer Akku kann schnell zu empfindlichen Schäden führen, aber auch ein komplett aufgeladener Akku ist nicht gut. Durch den vollen Ladezustand wird die Zellchemie überbeansprucht, und in der Folge kann dieser schneller altern.

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