Sicherheitslücke entdeckt: Android Beam sicherheitshalber deaktivieren

Smartphones und soziale Netzwerke dienen Stalkern oftmals als Hilfsmittel, um mit dem Opfer in Kontakt zu treten.

Wer nicht weiß oder unsicher ist, ob sein Android-Smartphone in Sachen Sicherheitsupdates auf dem neuesten Stand ist, schaltet Android Beam am besten ab.

Berlin. Der Kurzstreckenfunk NFC ist unerlässlich beim kontaktlosen Bezahlen und nützlich zum schnellen Datenaustausch, wenn man zwei Android-Smartphones mit NFC-Chip aneinander hält. Letztere Funktion heißt Android Beam. Doch sie ist unsicher, weil es keine Abfrage gibt, ob der Nutzer die Übertragung wünscht und freigibt.

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Zumindest gilt das für solche Androiden, die nicht das aktuelle Sicherheitspatch-Level installiert haben - und das haben die wenigsten Telefone.

Wie läuft ein potenzieller Angriff ab?

Das Bedrohungsszenario durch die entsprechende Sicherheitslücke sieht folgendermaßen aus: Ein Angreifer könnte sein Smartphone neben ein anderes halten mit dem Ziel, darauf Schadsoftware zu installieren. Weil das angegriffene Smartphone wegen der Sicherheitslücke nicht mehr nachfragt, ob das in Ordnung ist, findet die Malware unbemerkt ihren Weg auf das Gerät.

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Wer nicht weiß oder unsicher ist, ob sein Android-Smartphone in Sachen Sicherheitsupdates auf dem neuesten Stand ist, schaltet Android Beam deshalb am besten ab. Das funktioniert in den Einstellungen unter "Verbundene Geräte/Verbindungseinstellungen/Android Beam".

RND/dpa

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