Konkurrenz für Tiktok: Youtube bringt „Shorts“ auch nach Deutschland

Youtubes Tiktok-Konkurrenzangebot Shorts kommt schon ganz zeitnah nach Deutschland.

Youtubes Tiktok-Konkurrenzangebot Shorts kommt schon ganz zeitnah nach Deutschland.

Redwood City. Youtube beschleunigt die internationale Expansion bei seinem Tiktok-Konkurrenzangebot Shorts und bringt es dabei auch nach Deutschland. Shorts werde nun in mehr als 100 Ländern eingeführt, kündigte die Google-Videoplattform am Montag an. Bisher war der im vergangenen Jahr vorgestellte Dienst in 26 Ländern verfügbar.

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Die Beta-Version von Shorts soll laut Youtube-Angaben ab dem 14. Juli in Deutschland für alle verfügbar sein - direkt via YouTube, sowohl mobil wie auch auf dem Desktop.

Youtube möchte Shorts-Creator mit Millionen-Fond unterstützen

Wie bei Tiktok werden die Videos bei Youtube Shorts im Vertikal-Format abgespielt, von einem Empfehlungs-Algorithmus vorgeschlagen - und zum nächsten Video geht es ebenfalls mit einer Wischbewegung nach oben. Youtube hofft zugleich auf einen Vorteil durch die weitreichenden Deals mit der Musikbranche, dank denen mehr Stücke zur Verwendung in den Videos zur Verfügung stehen sollen. Für die Mobil-Version soll außerdem ein Short-Tab integriert werden, der einen schnellen Wechsel zwischen klassischen Videos und Shorts ermöglichen soll.

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Um die Künstlerinnen und Künstler der Youtube Shorts zu unterstützen, hat die Videoplattform den Youtube Shorts Fund eingeführt - einen 100-Millionen-Dollar-Fonds, der bis 2022 verteilt werden soll. In den letzten drei Jahren habe Youtube bereits mehr als 30 Milliarden Dollar an Video-Maker ausgezahlt.

Kurzvideos bei Youtube haben bereits mehrere Milliarden Aufrufe täglich

Bei der Vorlage der Google-Zahlen zum ersten Quartal hieß es, die Clips von Youtube Shorts kämen inzwischen auf 6,5 Milliarden Abrufe pro Tag. Sie können - wie ursprünglich bei Tiktok - bis zu eine Minute lang sein. Tiktok will das Limit auf drei Minuten erhöhen.

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Tiktok, das zum chinesischen Konzern Bytedance gehört, hat stark an Popularität gewonnen. Auch Facebooks Instagram startete einen Klon-Dienst unter dem Namen Reels. Im vergangenen Jahr versuchte der damalige US-Präsident Donald Trump, Bytedance mit der Androhung eines Verbots in den USA zum Verkauf des Tiktok-Geschäfts außerhalb Chinas an amerikanische Investoren zu zwingen. Der Plan wurde jedoch durch die Einführung neuer Exportregeln für Software in China und amerikanische Gerichte torpediert.

RND/dpa

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