IT-Experten warnen vor Bluetooth–Sicherheitslücke bei Android

Sicherheitsexperten haben eine Schwachstelle in der Bluetooth-Verbindung von Android-Geräten entdeckt.

Sicherheitsexperten haben eine Schwachstelle in der Bluetooth-Verbindung von Android-Geräten entdeckt.

Heidelberg. Sicherheitsexperten der deutschen IT-Firma ERNW sind auf eine Sicherheitslücke bei Android-Smartphones gestoßen. Sobald der Bluetooth-Modus aktiviert ist, können Hacker demnach Codes auf die Geräte bringen, heißt es in einem Beitrag des Unternehmens. So können etwa Daten abgegriffen und schädliche Software installiert werden. Betroffen sind Android-Smartphones der Versionen 8 bis 9. Zu älteren Geräten liegen keine Daten vor, da diese nicht getestet wurden. Auf Smartphones mit Android 10 können sich Angreifer zwar nicht einwählen, eine Attacke kann laut ERNW jedoch das Bluetooth-Programm zum Absturz bringen.

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Für den Angriff benötigen die Hacker nicht mehr als die Bluetooth-MAC-Adresse des Smartphones – diese kann über die WLAN-MAC-Adresse relativ einfach ermittelt werden. Weitere Details zur Lücke haben die Mitarbeiter von ERNW aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Bluetooth-Sicherheitslücke: So sollten Nutzer handeln

Google hat die Schwachstelle Anfang Februar bereits überarbeitet. Betroffene Nutzer sollten deshalb dringend das neueste Update durchführen. Bei einigen Smartphone-Herstellern kann es jedoch noch dauern bis der neue Sicherheitspatch ausgerollt wird. Die Bluetooth-Funktion sollte nur aktiviert werden, wenn sie wirklich gebraucht wird. ERNW erinnert zudem daran, dass Bluetooth-Kopfhörer vorübergehend auch mit Kabel genutzt werden können. User sollten zudem ihr Gerät im Bluetooth-Inkognito-Modus nutzen. Die meisten Smartphones sind nur erkennbar, wenn das Bluetooth-Scanning-Menü geöffnet ist.

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mkr/RND

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