Kostenfreie Apps sind nicht betroffen

„Schwierigkeiten bei Zahlungsabwicklung“: Google stoppt in Russland Downloads und Updates von Bezahl-Apps im Play Store

Bereits seit März 2022 ist das Bezahlsystem des Google Play Store in Russland ausgesetzt. Nun pausiert Google den Download und Updates bezahlpflichtiger Apps für Nutzende aus Russland.

Bereits seit März 2022 ist das Bezahlsystem des Google Play Store in Russland ausgesetzt. Nun pausiert Google den Download und Updates bezahlpflichtiger Apps für Nutzende aus Russland.

Für Nutzerinnen und Nutzer in Russland ist es nicht mehr möglich, zahlungspflichtige Apps im Play Store von Google zu kaufen, herunterzuladen oder zu aktualisieren, also Updates zu installieren. Dies ist seit dem 5. Mai 2022 der Fall, teilte das Unternehmen auf einer Support-Seite mit. Grund dafür sind laut Google „Schwierigkeiten bei der Zahlungsabwicklung“. Schon seit dem 10. März 2022 steht das Abrechnungssystem im Play Store nicht mehr zur Verfügung, sodass Nutzende in Russland keine Bezahl-Apps kaufen, laufende Abos zahlen oder In-App-Käufe tätigen konnten.

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Laut Google geschehe das im Einklang mit den wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland, die unter anderem den Rückzug der weltweit größten Kreditkartenunternehmen aus Russland umfassen. Für Menschen in Russland bedeutet das, dass sie mit Kreditkarten von Visa oder Mastercard, die von russischen Banken vergeben wurden, nur noch im Inland bezahlen können – Zahlungen ins Ausland sind nicht mehr möglich. Demnach können sie im Google Play Store nicht mehr mit diesen Karten bezahlen. Kreditkarten von ausländischen Banken funktionieren in Russland auch nicht mehr. Der Internetbezahldienst Paypal, mit dem man im Play Store von Google normalerweise zahlen kann, ist ebenfalls in Russland nicht mehr nutzbar. Bezahlungen über russische Kreditkarten und das russische Bezahlsystem „Mir“ sind im Play Store von Google auch nicht möglich.

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Kostenlose Apps seien von den pausierten Updates und dem Downloadstopp nicht betroffen und können weiterhin im Play Store in Russland heruntergeladen und aktualisiert werden. „Da sich die Lage ständig ändert, empfehlen wir Ihnen, sich auf dieser Seite regelmäßig über die neuesten Entwicklungen zu informieren“, heißt es auf der Support-Website von Google.

Aufgrund der Zahlungseinschränkungen soll Russland nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters an einer eigenen Alternative zu den großen App-Plattformen von Google und Apple arbeiten: „NashStore“ (auf Deutsch etwa „Unser Laden“). Diese soll demnach App-Käufe über russische Kreditkarten und andere Bezahlmethoden ermöglichen und „sanktionssicher“ werden.

RND/vv

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