Nicht nur in Chats gebräuchlich

Abkürzungen im Internet – Was bedeuten afaik, imho und nsfw?

Häh, was schreibt die denn da? Wenn Chatpartner nur noch in Kürzeln schreiben.

Häh, was schreibt die denn da? Wenn Chatpartner nur noch in Kürzeln schreiben.

Im Internet und den sozialen Netzwerken geht es nicht schnell und kurz genug – es ist voll von Abkürzungen. LOL und OMG sind nur einige bekannte Satzkürzungen, die häufig verwendet werden. Wer sich im Internet bewegt, sollte die gängigsten Kürzel kennen.

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Formell und informell: Abkürzungen sind überall etabliert

Nicht nur im informellen Austausch unter Freunden werden Chatabkürzungen gerne genutzt. Auch in ernst gemeinten Chats und Online-Nachrichten finden die kurzen Wörter immer mehr Freunde. Beinahe ein Klassiker ist mittlerweile BTW, kurz für „by the way”. Die deutsche Entsprechung von BTW – „übrigens/nebenbei gesagt” – ist zwar nur fünf Buchstaben länger, wird in Chats allerdings immer mehr verdrängt.

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Abkürzungen, auf die Sie in jedem Fall früher oder später stoßen, sind zum Beispiel:

  • afaik: „as far as I know“ (So weit ich weiß)
  • afk: „away from keyboard“ (Weg von der Tastatur beziehungsweise abwesend)
  • aka: „also known as“ (auch bekannt als)
  • asap: „as soon as possible“ (So schnell wie möglich)
  • brb: „be right back“ (Bin gleich zurück)
  • cu: „see you“ (Wir sehen uns oder bis später)
  • cya: „see ya“ oder „see you again“ (Man sieht sich)
  • faq: „frequently asked questions“ (Häufig gestellte Fragen)
  • fyi: „for your information“ (Zur Information)
  • gg: „good game“ (Gutes Spiel)
  • gtg oder g2g: „got to go“ (Muss jetzt los)
  • idk: „I don‘t know“ (Ich weiß es nicht)
  • imho: „in my humble opinion“ oder „in my honest opinion“ (Meiner bescheidenen/ehrlichen Meinung nach)
  • imo: „in my opinion“ (Meiner Meinung nach)
  • irl: „in real life“ (Im echten Leben)
  • k: „okay“
  • kk: „okay okay“
  • lg: „Liebe Grüße“, Steigerungsformen sind GLG („ganz liebe Grüße“) oder VLG („viele liebe Grüße“)
  • nsfw: „not safe/suitable for work“ (Nicht geeignet bei der Arbeit. Bezieht sich meist auf sexuelle Inhalte.)
  • nvm: „nevermind“ (Vergiss es)
  • plz: „please“ (Bitte)
  • ppl: „people“ (Leute)
  • rly?: „Really?“ (Wirklich?)
  • tbh: „to be honest“ (Um ehrlich zu sein)
  • thx: „thanks“ (Danke)
  • tl;dr: „too long; didn‘t read“ (Zu lang, nicht gelesen)
  • tmi: „too much information“ (Zu viel Information)
  • yolo: „you only live once“ (Man lebt nur einmal)
  • xoxo: „kisses and hugs“ (Küsse und Umarmungen)

Klassiker im Chat, aber auf offline: OMG und WTF

Mittlerweile werden immer häufiger die Chatabkürzungen OMG und WTF verwendet – nicht nur im Netz und auf dem Smartphone, sondern auch in der direkten gesprochenen Konversation. Mit diesen Internetabkürzungen verleihen User ihrem Erstaunen und ihrer Verwunderung Ausdruck.

  • omg, steht kurz für „Oh my God”, also zu deutsch „Oh, mein Gott!” Das Akronym kommt zum Einsatz, wenn jemandem etwas Peinliches oder Skandalöses passiert ist und der Chattende oder Sprechende das Gefühl dabei in Worte fassen möchte. Kann durch omfg („Oh my fucking god“) gesteigert werden.
  • wtf gehört zu den härteren Chatabkürzungen und bedeutet ausgeschrieben „What the fuck?” Eine passende deutsche Übersetzung wäre etwa „Was zur Hölle?”.
  • noob steht für „Newbie“ und bezeichnet einen Neuling oder jemanden, der unerfahren ist oder sich bei etwas ungeschickt anstellt. Der Begriff wird vor allem in der Gamingwelt benutzt (auch n00b oder boon), hat sich aber auch darüber hinaus in der Jugendsprache etabliert.
  • lol steht demnach kurz für „laughing out loud”; „laut herauslachend” übersetzt der Duden diese Wortfolge. Es gibt zahlreiche Abwandlungen, wenn LOL beispielsweise in Kleinbuchstaben lol geschrieben wird, kann das bedeuten, dass der Chattende nicht ganz so laut lachen musste und das damit signalisieren möchte.
  • rofl, manchmal auch als ROTFL genutzt, hingegen ist auf den ersten Blick weniger als Lachformel erkennbar. Die Abkürzung steht für „rolling on the floor laughing”; der Chattende lacht im übertragenen Sinne so doll und rollt sich dabei förmlich auf dem Boden vor Gelächter.
  • Das etwas vulgärere Kürzel lmao bedeutet ausgeschrieben „laughing my ass off”. Der Nutzer dieser Abkürzung lacht sich umgangssprachlich also den Allerwertesten ab.

RND/dpa/wel/do/pf

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