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e-Golf-Test Mobil mit Stecker
Thema Specials e-Golf-Test Mobil mit Stecker
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19:14 16.05.2017
Wer sich 2017 ein Auto mit Steckdosenanschluss zulegen will, der kann aus einer Fülle neuer oder renovierter Modelle wählen
Wer sich 2017 ein Auto mit Steckdosenanschluss zulegen will, der kann aus einer Fülle neuer oder renovierter Modelle wählen Quelle: PR
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Köln

Mehr Reichweite bei den einen, ganz neue Modelle bei den anderen: Auch wenn die Nachfrage nach Autos mit Stecker bisher noch nicht so recht angezogen hat, haben die Autohersteller in Sachen Elektroauto und Plug-in-Hybride aufgerüstet.

Opel will sich mit dem Ampera-e an die Spitze der bezahlbaren E-Auto-Modellpalette setzen. Zumindest in der Theorie kommt der Rüsselsheimer mit einer Akkuladung bis zu 500 Kilometer weit, Bestwert für einen Nicht-Tesla. Technisch basiert der Opel auf dem US-Modell Chevrolet Bolt, von dem auch die Crossover-Karosserie übernommen wird. Die Preise starten abzüglich der Umweltprämie bei 34 950 Euro.
Smart bietet seinen Kleinstwagen auch wieder  in der Elektroversion. Neben dem Zweisitzer Fortwo Electric Drive gibt es erstmals auch einen elektrisch angetriebenen Viersitzer Forfour, beide mit dem 60 kW/81 PS starken e-Motor. Die Reichweite steigt leicht auf 160 Kilometer, mit 21 949 Euro wird der Stromer günstiger als zuletzt.

Angesichts wachsender Konkurrenz in diesem und kommenden Jahr erhalten einige Modelle ein Update, bei der vor allem das Reichweitenplus im Fokus steht. Nachdem BMW i3 (300 km) und Nissan Leaf (250 km) bereits 2016 aufgestockt haben, legen 2017 VW e-Golf (Nennreichweite 300 Kilometer, um 35 900 Euro) und Renault Zoe (400 Kilometer, ab 24 900 Euro plus Batteriemiete) nach. Die Franzosen bringen demnächst auch den elektrisch getriebenen Kangoo mit einem neuen Aktionsradius von theoretisch 270 Kilometern in den Markt.

Daneben sind zudem diverse neue Plug-in-Hybride zu erwarten. Da ist zum Beispiel der Prius Plug-in vom Hybrid-Pionier Toyota, der in einer neuen Version voraussichtlich im zweiten Quartal auf den Markt kommen wird, dann mit größerer Batterie und damit verlängerter elektrischer Reichweite von 50 Kilometern sowie einer mehr auf elektrisches Fahren ausgelegten Steuerung. Als direkte Konkurrenz bringt Hyundai den bereits in diesem Jahr als reines E-Auto und Hybrid gestarteten Ioniq 2017 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb auf den Markt, die rein elektrische Reichweite soll bei mehr als 50 Kilometern liegen.

Als erster Mini überhaupt kommt der neue Countryman im Laufe des Jahres mit der Kombination aus Verbrenner und E-Motor plus Steckdosenanschluss auf den Markt. Rein elektrisch soll der Mini pro Akkufüllung rund 40 Kilometer weit kommen. Am anderen Ende des Neuheiten-Portfolios steht der VW Tourareg. Das große SUV kommt zudem wie seine Verwandten Audi Q7 und Porsche Cayenne in der Neuauflage mit Plug-in-Hybridantrieb auf den Markt.  

Hanne Schweitzer