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Semperopernball Es regnete Orden beim Dresdner Semperopernball
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00:42 04.02.2017
Rolf Hoppe Quelle: dpa-Zentralbild
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Dresden

Der Dresdner Semperopernball zeigte sich in diesem Jahr freigiebig mit seinen prominenten Gästen: Gleich neun Mal verlieh Ballchef Hans-Joachim Frey in diesem Jahr den St.-Georgs-Orden, so oft wie nie zuvor seit 2006.

Um das zu schaffen, wich man vom bisherigen Prozedere mit Laudatio, eingespieltem Film und feierlicher Verleihung des Dresden St. Georg Ordens des Semperopernballes auch mal ab. So bekam Helmut Markwort, Gründer des Nachrichtenmagazins „Focus“, seinen Orden schon vorm eigentlichen Start des Balles auf dem Begrüßungsempfang. Weitere Preisträger: der rumänische Staatspräsident Klaus Johannis (der seine Teilnahme kurzfristig abgesagt hatte), Prinz Salman bin Abdulaziz bin Salman bin Muhammad al Saud aus Saudi-Arabien, Sänger Peter Maffay, Turner Fabian Hambüchen und die Schauspieler Rolf Hoppe und Natalie Wörner. Die Namen der anderen blieben bis zuletzt geheim.

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Insgesamt neun St.-Georgs-Orden werden in diesem Jahr verteilt. Dabei gab es einige Überraschungen.

„Prinzen“-Sänger Sebastian Krumbiegel, erklärter Fan des RB Leipzig, lüftete das Geheimnis um einen Überraschungspreisträger. Er zeichnete Sportdirektor Ralf Rangnick mit dem St. Georgs Orden aus. „Ganz Fußballdeutschland reibt sich die Augen, weil der Bayernjäger aus Leipzig kommt. „Ganz Ostdeutschland ist stolz darauf, was Sie und ihre Jungs gerissen haben. Sie haben gezeigt, dass alles möglich zu sein scheint.“

Den letzten Preis gab es erst nach Mitternacht: Andre Rieu, der mit seinem Johann Strauss Orchester zur späten Stunde aufspielte, wurde um 0.41 Uhr mit dem neunten und letzten Orden der Nacht ausgezeichnet.

Von Catrin Steinbach (mit sl)

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