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Olympia-News Röhler: Geisterspiele schlimmer als Olympia-Verschiebung
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Olympia 2016
11:40 27.02.2020
Fände eine Geisterolympiade sehr traurig: Speerwerfer Thomas Röhler. Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Berlin

"Einfach, wenn ich mir die wirtschaftlichen Verhältnisse bei den Spielen anschaue. Man weiß ja, was finanziell dahintersteht: Auch TV ist da ein großes Thema", betonte der Europameister vom LC Jena.

"Es wäre extrem traurig - Geisterspiele wären aus meiner Sicht das Worst-Case-Szenario. Da wäre Verschieben definitiv besser", meinte Röhler, der sich mit seinem Trainer Harro Schwuchow derzeit wie geplant auf die Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt vorbereitet. "Und wir machen mal einfach weiter unseren Job."

Das Problem sei "nicht das Virus, sondern das Reisen - wenn einer im Flugzeug hustet, die Gefahr einer folgenden Quarantäne. Dann bist du 14 Tage weg vom Fenster, irgendwo isoliert und kannst nicht trainieren", schilderte der Weltklasse-Speerwerfer.

Die Spiele sollen vom 24. Juli bis 9. August stattfinden. Rund 11 000 Sportler werden erwartet, weitere 4400 sollen bei den Paralympics, die am 25. August eröffnet werden, an den Start gehen.

dpa

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