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Neuseeländerin wohl als erste Trangender-Athletin zu Olympia

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Olympia 2016
12:48 06.05.2021
Die Neuseeländerin Laurel Hubbard 2018 bei den Commonwealth Games.
Die Neuseeländerin Laurel Hubbard 2018 bei den Commonwealth Games. Quelle: Dean Lewins/AAP/dpa
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Hubbard war bis 2012 als männlicher Gewichtheber aktiv und wurde dann zur Frau.

Hubbard hatte ihr Land bereits 2018 als erste Transgender-Athletin bei den Commonwealth Games 2018 vertreten. 2019 gewann sie bei den Pazifikspielen im Inselstaat Samoa den Titel, was aber auch Diskussionen darüber auslöste, ob als Männer zur Welt gekommene Transgender-Sportler körperliche Vorteile haben. Damals sagte der Premierminister von Samoa, Sailele Tuilaʻepa Malielegaoi: "Egal, wie wir es betrachten, es handelt sich um einen Mann. Und es ist schockierend, dass dies überhaupt erlaubt wurde."

Gemäß der im November 2015 herausgegebenen IOC-Richtlinien können Athleten, die sich als weiblich identifizieren, in der Kategorie der Frauen antreten, wenn ihr Testosteronspiegel vor einem Start mindestens zwölf Monate unter zehn Nanomol pro Liter liegt. "Das neuseeländische Team hat eine starke Kultur der Inklusion und des Respekts für alle. Wir freuen uns darauf, alle Athleten zu unterstützen, die für das neuseeländische Team für Tokio 2020 ausgewählt wurden", so das NZOC.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-490986/4

dpa