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Wirtschaftspreis So geht’s aufwärts“ Jedes Bad ist ein Unikat – Stonewater Manufaktur
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18:03 31.08.2019
Geschäftsführer Gert Küntzelmann hat auf der Liegedusche des Porzellan-Bads im Showroom Platz genommen. Der Handwerksmeister baut auch normale Bäder. Quelle: Dietrich Flechtner
Moritzburg/Dresden

Bäder, Saunen und Pools für den privaten oder öffentlichen Spa-Bereich sind das Metier der Stonewater Manufaktur GmbH. „Wir planen und bauen Bäderwellnessbereiche mit allem, was dazu gehört“, sagt Firmeninhaber und Geschäftsführer Gert Küntzelmann. Dabei legen er und sein Team sehr viel Anspruch auf Qualität.

„Ich bin Fliesen-, Platten- und Mosaiklegemeister“, berichtet der 50-Jährige. Er arbeitete einst in einem 60-Mann-Betrieb und baute an Großvorhaben wie Hotels und Krankenhäusern mit. Doch in ihm reifte immer mehr der Wunsch, sich den feinen Sachen in seinem Handwerk, richtiger Handwerkskunst, zu widmen. Küntzelmann machte sich mit einem Mitarbeiter selbstständig. Das war vor 21 Jahren.

Der Showroom in der Stonewater-Villa an der Loschwitzer Straße in Dresden zeigt, was in Sachen Badgestaltung alles möglich ist. Quelle: Dietrich Flechtner

Rund zwei Jahre nach der Firmengründung lernte er die Architektin Dr. Beate Mikoleit kennen. Für eine Kundin entwarf sie einen Wellnessbereich mit Sauna und Dampfbad. Küntzelmann setzte die Pläne um. Aus dieser ersten Zusammenarbeit kam der Entschluss, weitere Projekte gemeinsam zu realisieren. Das Architekturbüro und der Handwerksbetrieb wuchsen immer mehr zusammen. Vor neun Jahren haben sie sich als Geschäftspartner unter der Marke Stonewater vereint. „Seither bauen wir Bäderbereiche für Privatkunden im hochwertigen Bereich“, informiert Küntzelmann. In der Stonewater-Villa an der Loschwitzer Straße in Dresden befindet sich die Firmenleitung und der Showroom, in Moritzburg sind die Handwerker und das Lager.

Durchschnittlich vier Wochen dauert ein Badumbau. Quelle: Dietrich Flechtner

15 Mitarbeiter zählt die Stonewater Manufaktur heute. Hinzu kommen feste Partner für größere Projekte. So eins ist aktuell der Wellnessbereich im künftigen Trainingszentrum von Dynamo Dresden, wofür Küntzelmann den Auftrag für Planung und Bau hat. Weitere Referenzobjekte sind beispielsweise Wellnessoasen in Hotels der Sächsischen Schweiz wie das auf der Bastei, das Parkhotel in Bad Schandau oder der Sebnitzer Hof in der Seidenblumenstadt. Der Großteil der Kunden sind jedoch Privatleute.

Über Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich Stonewater einen guten Ruf erarbeitet. Denn wo finde man heute noch „einen sympathischen und zuverlässigen Handwerker, der auch noch die Planung macht und diese umsetzt“, meint Küntzelmann angesichts der Tatsache, dass der Ruf der Branche nach der Abschaffung der Meisterpflicht litt und heutzutage immer weniger junge Menschen einen Handwerksberuf nach der Schule lernen. Zu den Stärken Stonewaters zählt er die Fähigkeit, in einem bewohnten Haus ein altes Bad aus- und ein komplett neustrukturiertes einzubauen, „ohne dass danach das ganze Gebäude vorgerichtet werden muss.“

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So ein Badumbau dauert im Schnitt vier Wochen. Küntzelmanns Handwerkerteam macht alles von Installation von Wasser, Abwasser und Elektrik über Verputzen und Fliesen bis hin zu Maler- und Holzarbeiten. Mitunter übernehmen sie sogar den gesamten Innenausbau eines Neubaus. Stonewater ist deutschlandweit tätig, wobei der Schwerpunkt sich auf Sachsen und Brandenburg konzentriert.

„Wir planen und bauen Bäderwellnessbereiche mit allem, was dazu gehört“, sagt Firmeninhaber und Geschäftsführer Gert Küntzelmann. Quelle: Dietrich Flechtner

Das weltweit erste Bad aus Meissner Porzellan

Diente das Badezimmer früher in erster Linie nur der Körperpflege, ist es heute ein Ort, wo die Nutzer Entspannung suchen. Stonewater schafft hierfür individuelle Konzepte, die zum Wohlfühlen einladen. Dazu gehören Licht-, Farb- und Materialkonzepte nach den Wünschen der Kunden. Jedes Bad ist ein Unikat. Ein sehr markantes Beispiel befindet sich im Keller der Stonewater-Villa. In Kooperation mit der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen entstand dort das weltweit wohl erste Porzellanbad mit Fliesen aus „Weißem Gold“. Auch Dusche und Dampfbad sind aus Porzellan. Zu diesem besonderen Showroom gehört zudem eine Liege, die von unten wärmt und wo von oben Wasserstrahlen in unterschiedlicher Intensität auf den Körper fließen.

Kurzübersicht

Firma: Stonewater Manufaktur GmbH

Gegründet: 2010 entstand Stonewater als gemeinsame Marke des Handwerksmeisters Gert Küntzelmann und der Architektin Dr. Beate Mikoleit, Küntzelmann ist seit 21 Jahren selbstständig, seit 19 Jahren arbeiten beide zusammen

Geschäftszweck: Planung und Bau von hochwertigen Bädern, Saunen und Pools

Hauptsitz: Markt 1b in Moritzburg, Showroom in Dresden-Blasewitz, Loschwitzer Straße 25, weiterer Standort in Hennigsdorf bei Berlin

Belegschaft: 15 Mitarbeiter

Besonderheiten: Bau des einzigen Bades aus Meissner Porzellan

Mehr Infos im Netz: www.stonewater.de

„Wir bauen auch ganz normale Bäder“, versichert Küntzelmann. Statt Porzellan kommen Fliesen in Schiefer-, Naturstein-, Holz-, Beton- oder Marmoroptik zum Einsatz. Zum Repertoire von Stonewater gehört auch der Bau von Finnischer Sauna oder Dampfsauna. Ein selbst entwickelter Schwitzraum mit Dampfbad befindet sich in der Stonewater-Villa. Für Pool- und Badbereich hat das Unternehmen auch passende Möbel wie Liegen und Stühle designt.

Im ersten Jahr seiner Selbstständigkeit erwirtschafte Küntzelmann einen Umsatz von rund 80 000 Deutschen Mark. Jetzt liegt er im Schnitt bei etwa zwei Millionen Euro im Jahr.

Von Silvio Kuhnert

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