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125 Jahre DNN Dresden und die Welt im Jahr 2015
Thema Specials DNN-Aktionen 125 Jahre DNN Dresden und die Welt im Jahr 2015
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07:34 30.07.2019
oller Saal: Ab November müssen sich sechs Manager des Finanzdienstleisters Infinus wegen Betruges vor dem Landgericht verantworten. Quelle: dpa/Archiv
Dresden

13. Januar: Der 20-jährige Khaled B. aus Eritrea wird tot im Hof eines Plattenbaus in Leubnitz-Neuostra gefunden. Er wurde von einem Landsmann erstochen. Der Fall sorgt bundesweit für Aufregung, da zunächst von einer rechtsextremen Straftat ausgegangen wurde.

19. Januar: Am Abend verwandeln 16 Scheinwerfer die oberste Fensterreihe des Ernemannturms der Technischen Sammlungen in ein riesiges, computergesteuertes und weithin sichtbares Display.

24. Januar: Im Panometer wird ein neues Rundbild des Künstlers Yadegar Asisi aufgezogen – die zerstörte Stadt nach dem 
13. Februar 1945.

5. Februar: Der Künstler Gerhard Richter stellt seine beiden neu konzipierten Ausstellungsräume im Albertinum vor.

26. Februar: Oberbürgermeisterin Helma Orosz wird in den Ruhestand verabschiedet. Sie scheidet auf eigenem Wunsch vorzeitig aus dem Amt und leitet das letzte Mal eine Stadtratssitzung.

14. März: Ein Unbekannter attackiert am frühen Morgen nahe der Haltestelle Bischofsweg den Profi-Eishockeyspieler Greg Classen mit einem Messer. Der 37-Jährige, der zu diesem Zeitpunkt für die Lausitzer Füchse spielt, wird schwer verletzt.

17. März: Sachsens erster großer Batteriespeicher geht ans Netz. Die in Reick installierte Anlage auf Basis von Lithium-Ionen-Zellen kostet rund 2,7 Millionen Euro und hat eine Speicherkapazität von 2,7 Megawatt.

22. April: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beschließt eine Veränderungssperre für das Areal in der Leipziger Vorstadt, in dem Architektin Regine Töberich das Wohnungsbauvorhaben „Marina Garden“ plant. Am 23. Mai lässt sie öffentlichkeitswirksam den Elbradweg auf ihrem Grundstück wegbaggern.

26. April: Ein 32 Jahre alter Marokkaner wird im Asylbewerberheim an der Tharandter Straße von einem Landsmann erstochen.

10. Mai: Die Australier AC/DC verwandeln die Festwiese im Ostragehege in einen Rock’n’Roll-Zirkus. Vor 80 000 Fans machen sie mit ihrer „Rock or Bust World Tour 2015“ in Dresden Station.

28. Mai: Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen beginnt der G7-Gipfel. Am Abend treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs in der Frauenkirche. Zwei Tage lang ist Dresden das politische Zentrum der Finanzwelt.

31. Mai: Wiedereröffnung des Zschonergrundbades

7. Juni: Im Georgenbau des Schlosses wird die Dauerausstellung des Münzkabinetts wiedereröffnet. Die Kunstsammlungen zeigen damit eine der international bedeutendsten Universalsammlungen von Münzen und Medaillen.

21. Juni: Zum 32. Geburtstag des Whistleblowers Edward Snowden wird der erste deutsche Edward-Snowden-Platz in der Dresdner Neustadt an der Bautzner Straße 6 eingeweiht.

26. Juni: Eröffnung der Höhenpromenade in Gorbitz: Sie verbindet den Amalie-Dietrich-Platz mit dem Merianplatz und bietet barrierefreie, geschwungene Wege zum Flanieren, neue Plätze zum Verweilen und anspruchsvolle Pflanzungen.

28. Juni: Das schwedische Popduo Roxette macht am Abend bei den Filmnächten am Elbufer Station. Tausende Fans bejubeln den emotionalen Auftritt der Schweden und singen die Hits mit.

2. Juli: Eröffnung des neu errichteten Einkaufszentrums neben dem Hochhaus am Albertplatz.

5. Juli: Dirk Hilbert (FDP) entscheidet die zweite Runde der Oberbürgermeisterwahl klar für sich. Der Erste Bürgermeister, der als Unabhängiger antritt, kommt auf 54,2 Prozent der Stimmen.

Chef im Rathaus: Dirk Hilbert wird Oberbürgermeister Quelle: Tanja Tröger

6. Juli: Der Dresdner Zoo verliert einen seiner wichtigsten und vor allem ältesten Stars. Das Leistenkrokodil Max wird am Morgen tot im Gehege gefunden – es wurde rund 60 Jahre alt.

23./24. Juli: Auf einer Brache an der Bremer Straße errichten THW und DRK binnen weniger Stunden ein Zeltlager für bis zu 1100 Flüchtlinge. Es kommt zu Demonstrationen von Asylgegnern und -befürwortern. Im Lager werden rund 800 Asylbewerber untergebracht. Es folgen weitere Unterkünfte wie an der Hamburger Straße oder der TU-Sporthallenkomplex an der Nöthnitzer Straße.

26. Juli: Im Alter von 65 Jahren stirbt der bekannte Dresdner Medienforscher Professor Wolfgang Donsbach, der als Gründungsdirektor 1993 das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden ins Leben gerufen hatte.

1. August: Mit Steinen, Stühlen und Stangen gehen am Nachmittag in der Dresdner Zeltstadt rund 100 Asylbewerber aufeinander los. Laut der Polizei handelt es sich um Syrer und Afghanen.

13. August: Die 17-jährige Anneli-Marie R. wird in Klipphausen bei Meißen entführt und verschleppt. Die Entführer fordern zunächst 1,2 Millionen Euro Lösegeld und töten dann das Mädchen. Die Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest.

19. Oktober: Carsten Rentzing wird als achter sächsischer Landesbischof mit einem Festgottesdienst in der Kreuzkirche in sein Amt eingeführt.

30. September: Bei einer Schießerei am hellerlichten Tage in Dresden-Prohlis werden zwei Männer verletzt. Die Polizei nimmt insgesamt vier Männer fest. Hintergrund sind Streitigkeiten zwischen rivalisierenden kriminellen Banden.

1. Oktober: Der einzige historische Pavillon aus der chinesischen Kaiserzeit in Deutschland wird nach 18 Jahren offiziell eröffnet. 1997 brannte der Pavillon am Rande der Dresdner Heide aus, 2005 gründeten Bewohner des Weißen Hirsches einen Verein zum Wiederaufbau und sammelten dafür Spenden.

19. Oktober: Ein Jahr nach der Gründung von Pegida stehen sich in Dresden Zehntausende Anhänger und Gegendemonstranten gegenüber. Die angespannte Situation entlädt sich in Rangeleien, es fliegen Böller, ein Pegida-Anhänger wird schwer verletzt, nach den Veranstaltungen gibt es Barrikaden am Landtag und demolierte Autos in der Altstadt.

16. November: Gut zwei Jahre nach ihrer Festnahme beginnt vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts der Prozess gegen sechs Manager der größtenteils insolventen Infinus-Finanzgruppe. Sie sollen mit einer Art Schneeballsystem 22 000 Anleger um rund 312 Millionen Euro geprellt haben.

Deutschland, Europa und die Welt

1. Januar: In Deutschland tritt ein flächendeckender allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro brutto je Arbeitsstunde in Kraft.

7. Januar: Bei einem islamistisch motivierten Terroranschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo werden in Paris zwölf Menschen getötet. Zwei maskierte Männer dringen in die Redaktionsräume ein und erschießen die Menschen. Ein dritter Attentäter erschießt am 8. Januar eine Polizistin und verletzt einen Straßenreiniger schwer. Am Tag darauf überfällt der Terrorist gezielt einen jüdischen Supermarkt im Osten der französischen Hauptstadt und nimmt dort mehrere Geiseln, von denen er vier erschießt. Alle drei Attentäter werden getötet.

24. März: Bei dem vorsätzlich vom Copiloten herbeigeführten Absturz eines Airbus A 320 der Germanwings sterben im Massif des Trois-Évêchés in den französischen Seealpen alle 150 Personen an Bord.

31. März: Das Sturmtief Niklas fordert in Deutschland mehrere Menschenleben und führt zu zahlreichen Unfällen und schweren Verkehrsbeeinträchtigungen.

25. April: Von einem Erdbeben der Stärke 7,8 und zahlreichen Nachbeben sind in Nepal insgesamt acht Millionen Menschen betroffen; mehr als 8600 Menschen sterben.

1. Mai bis 31. Oktober: Weltausstellung Expo 2015 in Mailand, Italien

27. Mai: Wegen des Korruptionsverdachts bezüglich der Weltmeisterschaftsvergaben erfolgt eine Hausdurchsuchung in der FIFA-Zentrale, Zürich. Unabhängig davon werden am selben Tag sieben FIFA-Funktionäre verhaftet.

Seit Ende Juni werden weite Teile Europas von einer außergewöhnlich langen Hitzewelle und zum Teil extremer Trockenheit heimgesucht.

26. Juni: Ein schwer bewaffneter Angreifer tötet im tunesischen Badeort Port El-Kantaoui 38 Touristen.

August/September: Bei massiven Waldbränden in Indonesien kommt es zu einer Smogkrise, die in Südostasien etwa 100 000 Menschenleben fordert.

27. August: Nahe der österreichischen Gemeinde Parndorf werden im luftdicht verschlossenen Laderaum eines Lkw 71 tote Flüchtlinge entdeckt.

18. September: Der Abgasskandal fliegt auf. Die Volkswagen AG räumt am 20. September gezielte Manipulationen an den Abgastestwerten von Dieselfahrzeugen in den USA ein. Im Zug dieser Affäre erklärt Martin Winterkorn am 23. September 2015 seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender.

17. Oktober: Auf die am Folgetag zur neuen Kölner Oberbürgermeisterin gewählte Henriette Reker wird ein Attentat verübt, bei dem sie schwer verletzt wird.

13. November: In Paris kommt es simultan zu mehreren schweren terroristischen Angriffen, die 130 Todesopfer und 680 Verletzte fordern. Die Angriffsserie richtet sich gegen die Zuschauer eines Fußballspiels im Stade de France, gegen die Besucher eines Rockkonzerts im Bataclan-Theater sowie gegen die Gäste zahlreicher Bars, Cafés und Restaurants. Zu den Anschlägen bekannte sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS). Sieber Attentäter sterben.

Trauer in Paris: Bei einer Serie von Terroranschlägen werden am 13. November 130 Menschen getötet und 680 verletzt. Quelle: dpa/Archiv

29. November: Durch eine Niederlage gegen Tyson Fury verliert der ukrainische Boxer Wladimir Klitschko nach mehr als neun Jahren seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht.

16. Dezember: Die letzte Ausgabe von „TV total“ mit Stefan Raab wird ausgestrahlt.

31. Dezember/1. Januar: In Köln und weiteren deutschen Städten kommt es in der Silvesternacht zu sexuellen Übergriffen sowie weiteren kriminellen Handlungen gegenüber Frauen durch überwiegend arabischsprachiger Männer.

Gestorben sind 2015 unter anderem der Politiker und Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Dirigent Kurt Masur, die Schriftsteller Günter Grass, Hellmuth Karasek und Henning Mankel, die Schauspieler Anita Ekberg, Pierre Brice, Rod Taylor, Omar Sharif, Christopher Lee und Leonard Nimoy, Regisseur Helmut Dietl, die Musiker James Last und Demis Roussos und Fußballtrainer Udo Lattek.

Von Monika Löffler

1893 – und zwar am 8. September – erschien in Dresden zum ersten Mal die Tageszeitung „Neueste Nachrichten“. Nur wenig später wurde sie in „Dresdner Neueste Nachrichten“ umbenannt. Anlässlich des Jubiläums blicken wir auf die Geschichte Dresdens, Deutschlands und der Welt zurück. Heute widmen wir uns dem Jahr 2014.

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