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125 Jahre DNN Dresden und die Welt im Jahr 2011
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07:38 22.05.2019
Mehr als 100 000 Christen feiern den Abschlussgottesdienst des 33. Evangelischen Kirchentages in Dresden. Quelle: dpa/Archiv
Dresden

11. Januar: Die traditionsreiche Lau­begaster Schiffs- und Yachtwerft ist pleite. Der größte Auftrag der Firmengeschichte, für rund vier Millionen Euro zwei Fähren für den kenianischen Hafen Mombasa zu bauen, hat das Unternehmen zum Kentern gebracht. Die Werft wird später an den Siegener Unternehmer Reinhard Saal verkauft.

3. Februar: Blitzeis sorgt in Dresden für Chaos. Die Polizei registriert bis 10.30 Uhr rund 150 Unfälle. Auch der Nahverkehr rollt nicht reibungslos, in Dresden bleiben Busse stehen oder fahren verspätet. Bis 16 Uhr werden 60 Patienten mit Sturzverletzungen in das Uniklinikum eingeliefert.

8. Februar: Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz wird ein Tumor aus der Brust entfernt. Die Operation verläuft gut. Während der Abwesenheit des Dresdner Stadtoberhauptes führt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert die Geschäfte.

10. Februar: Beim Spielen in der Ruine des Sachsenbades auf der Wurzener Straße stürzt ein elfjähriges Mädchen aus einer der oberen Etagen etwa zwölf Meter in die Tiefe und stirbt noch an der Unfallstelle.

18. Februar: Nach einer 750 000 Euro teuren Brandschutzsanierung öffnen die Technischen Sammlungen wieder ihre Türen und präsentieren nun ein 1000 Quadratmeter vergrößertes „Erlebnisland Mathematik“.

19. Februar: Anlässlich des Jahrestages der Luftangriffe auf Dresden am 13./14. Februar 1945 kommt es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Neonazis, Gegendemons­tranten und Polizei.

12. März: Das sachsenweit erste Gynäkologische Krebszentrum nimmt am Uniklinikum seine Arbeit auf. Es soll die fachübergreifende Vorsorge und Behandlung frauenspezifischer Tumorerkrankungen sichern.

24. März: Der Stadtrat beschließt den Umbau des Kulturpalastes. Aus dem Mehrzwecksaal soll ein Konzertsaal werden. Außerdem sollen die Zentralbibliothek und das Kabarett „Herkuleskeule“ in das Haus einziehen. Und der Stadtrat stimmt einer weiteren Finanzspritze in Höhe von 1,2 Millionen Euro für Dynamo Dresden zu.

31. März: Großer Andrang und Getümmel auf allen Etagen herrscht bei der Eröffnung des Anbaus der Dresdner Altmarktgalerie. Großes Interesse weckt vor allem der Apple Store. Am Morgen drängen hunderte Menschen in die erste Filiale des Computerherstellers in Ostdeutschland.

4. April: Die Dresdner Verkehrsbetriebe feiern Richtfest an der neuen Straßenbahnbrücke im Ostragehege. Die Kosten betragen rund 16 Millionen Euro. Elf Millionen sind Fördermittel von Bund und Land.

14. April: Die niederländische Königin Beatrix besucht die sächsische Landeshauptstadt.

9. Mai: Der Dresdner Zoo feiert seinen 150. Geburtstag mit einer Festwoche.

24. Mai: Nach dem erfolgreichem Relegationsspiel in Osnabrück (3:1) steigt Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga auf.

1. bis 5. Juni: 33. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Dresden: Die Losung der Großveranstaltung „Da wird auch dein Herz sein“ stammt aus der Bergpredigt. Gastgeber ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens. Die 2350 Einzelveranstaltungen besuchen insgesamt 117 957 Dauerteilnehmer so­wie 26 919 Tagesteilnehmer.

10. Juni: Zum Deutschland-Auftakt ihrer Live-Tour 2011 machen die vier gestandenen Musiker von Bon Jovi Halt im Dresdner Ostragehege.

13. Juni: Der im Konzentrationslager Dachau ermordete sorbische Kaplan Alojs Andritzki wird seliggesprochen. Im Beisein von Tausenden Katholiken verliest Kardinal Angelo Amato auf den Stufen der Dresdner Kathedrale das apostolische Schreiben von Papst Benedikt XVI.

28. Juni: WM-Feeling in Dresden: Knapp 22 000 Zuschauer bejubeln bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen einen 2:0-Sieg der favorisierten US-Amerikanerinnen ge­gen die Frauen aus Nordkorea.

12. Juli: Nach fast zehn Jahren an der Spitze der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wird Generaldirektor Martin Roth offiziell verabschiedet. Er wechselt zum 1. September nach London, wo er die Führung des Victoria & Albert Museum übernehmen wird.

17. Juli: Dreiste, aber betrunkene Randalierer erklimmen das Denkmal August des Starken auf dem Neustädter Markt und klauen ihm sein Schwert. Ein Zeuge beobachtet den Vorfall und informiert die Polizei. Die Vandalen werden kurz danach von der Polizei aufgegriffen und später verurteilt. Das Schwert muss restauriert werden. Am 6. August wird erneut ein An­schlag auf den Goldenen Reiter verübt und einer Löwenfigur am Sockel die Zähne ausgebrochen.

18. Juni bis 19. Juni: Ein Campusfest erinnert an den 200. Jahrestag der Gründung der Forstwissenschaft in Tharandt.

9. August: Der Elefantenjunge Thabo-Umasai verlässt den Dresdner Zoo und reist per Flugzeug in den Zoo im amerikanischen Pittsburgh. Der Elefantenbulle hatte im April 2010 eine Tierpflegerin im Dresdner Zoo angegriffen und schwer verletzt.

24. August: Das Hauptstaatsarchiv in Dresden wird nach dreijährigem und 41 Millionen Euro teurem Umbau offiziell wiedereröffnet.

14. Oktober: In Anwesenheit von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière wird nach siebenjährigem Umbau das Militärhistorische Museum übergeben. Die kompromisslose Stahl-Beton-Konstruktion des Architekten Daniel Libes-kind hatte im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt.

12. Dezember: Die neue Elbebrücke Niederwartha wird für den Verkehr freigegeben.

Deutschland, Europaund die Welt

Januar: In der arabischen Welt beginnt im Rahmen des „Arabischen Frühlings“ eine Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen, welche sich, ausgehend von der Revolution in Tunesien, in etlichen Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika gegen die dort autoritär herrschenden Regime und die politischen und sozialen Strukturen dieser Länder richten.

13. Januar: Havarie des Tankmotorschiffs „Waldhof“ auf dem Rhein nahe der Loreley: In der Folge kommt der Schiffsverkehr auf der wichtigsten Wasserstraße Europas für Wochen zum Erliegen.

24. Januar: Bei einem tschetschenischen Terroranschlag am Flughafen Moskau-Domodedowo sterben durch einen Selbstmordattentäter 36 Menschen, 152 werden von der Explosion verletzt.

1. März: Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg erklärt seinen Rücktritt von sämtlichen politischen Ämtern. Hintergrund sind Plagiatsvorwürfe in seiner Doktorarbeit.

11. März: Das Tohoku-Erdbeben nahe der Ostküste von Honshu löst einen schweren Tsunami aus, der über die Nordostküste Japans hinwegfegt und große Teile überflutet. Rund 15 000 Menschen werden getötet, 470 000 Japaner müssen evakuiert werden, rund 400 000 Gebäude stürzen vollständig oder teilweise ein. Durch das Beben und den Tsunami kommt es im Kernkraftwerk Fukushima I zu einer folgenschweren Unfallserie.

Ein Erdbeben und ein Tsunami sorgen für schwere Zerstörungen in Japan. Die Stadt Kisenuma wird fast dem Erdboden gleichgemacht. Quelle: dpa/Archiv

19. März: Eisbär Knut stirbt im Alter von nur vier Jahren. Die Handaufzucht war eine der größten Attraktionen des Berliner Zoos und deutschlandweit ein Star. Aufgrund einer Gehirnentzündung, die durch eine Infektion ausgelöst worden war, sei er ins Wasser gefallen und ertrunken, teilte der Tierpark als Todesursache mit.

Tschüss Knut: Deutschlands Lieblingseisbär, hier mit „Ziehvater“ Thomas Dörflein, stirbt. Als „Baby-Knut“ begeisterte er die Massen. Quelle: dpa/Archiv

29. April: Prinz William und Catherine Middleton heiraten in der Westminster Abbey.

2. Mai: Der Terrorist Osama bin Laden wird durch US-Spezialtruppen im Rahmen der Operation „Neptune’s Spear“ in Abbottabad getötet.

6. Juni: Als Reaktion auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima beschließt das Kabinett Merkel den stufenweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022.

2. Juli: Hochzeit von Fürst Albert II. von Monaco mit Charlene Lynette Wittstock

28. August: Der folgenschwere Hurrikan „Irene“ trifft auf New York und verursacht einen Gesamtschaden von rund zehn Milliarden US-Dollar. Insgesamt werden 56 Menschen durch „Irene“ getötet.

20. Oktober: Der frühere libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi wird unter bisher ungeklärten Umständen in Sirte getötet.

31. Oktober: Die Vereinten Nationen proklamieren sieben Milliarden Menschen auf der Erde.

9. November: Im Zuge der Finanzkrise erklärt Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou seinen Rücktritt. Nachfolger wird Loukas Papadimos.

12. November: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi tritt zurück, da er im Parlament keine Mehrheit mehr hat. Vier Tage später wird eine neue Regierung unter dem Vorsitz von Mario Monti vereidigt.

3. Dezember: Thomas Gottschalk moderiert seine letzte „Wetten, dass ...?“-Sendung.

13. Dezember: Amoklauf von Lüttich: Ein 33-Jähriger tötet sechs Menschen, 124 werden verletzt.

18. Dezember: Der tschechische Dramatiker, Essayist, Menschenrechtler und Politiker Václav Havel stirbt im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Atemwegser­krankung.

Gestorben sind 2011 unter anderem auch der Zeichner, Schauspieler und Autor Loriot (Vicco von Bülow), IT-Unternehmer Steve Jobs, Filmproduzent Bernd Eichinger, die Musiker und Sänger Amy Winehouse, Peter Alexander, Gary Moore und Günter Gollasch, die Schriftstellerin Christa Wolf, der Fußballer Sócrates, die Schauspieler Annie Girardot, Elizabeth Taylor, Peter Falk und Johannes Heesters, Schwergewichtsboxer Joe Frazier, Dirigent Kurt Sanderling, Filmkomponist John Barry, Regisseur Peter Schamoni und der Kunstsammler, Fotograf und Playboy Gunter Sachs.

Von Monika Löffler

1893 – und zwar am 8. September – erschien in Dresden zum ersten Mal die Tageszeitung „Neueste Nachrichten“. Nur wenig später wurde sie in „Dresdner Neueste Nachrichten“ umbenannt. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass zurückzuschauen in die Geschichte Dresdens, Deutschlands und der Welt. Heute widmen wir uns dem Jahr 2010.

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