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Coronavirus Erster Omikron-Fall in Dresden
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Erster Omikron-Fall in Dresden

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15:07 13.12.2021
Ein Reagenzglas mit einem positiven Omikron-Nachweis.
Ein Reagenzglas mit einem positiven Omikron-Nachweis. Quelle: Fleig / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
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Dresden

Die neuartige Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Dresden gekommen. Nach DNN-Informationen wurde die als besorgniserregend eingestufte Variante zweifelsfrei bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen. Es ist der erste nachweisliche Omikron-Fall in Dresden. Nach unseren Informationen hat sich die betroffene Person selbstständig nach der Rückkehr aus Südafrika in Quarantäne begeben.

Dr. Frank Bauer, Leiter des Dresdner Gesundheitsamtes erklärt: „Der betroffenen – doppelt geimpften – Person geht es gut. Es gab nur milde Krankheitssymptome.“ Der Hausstand, zu dem keine Kinder gehören, befindet sich ebenfalls in Absonderung.

Wird die Omikron-Variante bei einem PCR-Test nachgewiesen, müssen sich die Betroffenen zwingend 14 Tage in Quarantäne begeben. Eine Verkürzung ist nicht möglich. Am Ende der Absonderung ist eine Schnelltestung erforderlich. Nicht alle PCR-Nachweise werden automatisch sequenziert. Das Gesundheitsamt muss das zuständige Labor dazu beauftragen – in der Regel, wenn ein Verdacht wie beispielsweise eine Reiserückkehr vorliegt. Die Sequenzierung dauert bis zu 14 Tage.

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Omikron ist der 15. Buchstabe des griechischen Alphabets. Nach Omikron wurde eine Variante des Coronavirus benannt, die zuerst in Südafrika entdeckt wurde. Die Variante soll deutlich ansteckender als die bisher vorherrschende Delta-Variante sein. Infektiologen gehen davon aus, dass Omikron die Immunabwehr auch von geimpften Personen überwinden kann.

Von Thomas Baumann-Hartwig