Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Coronavirus Corona: TU Dresden geht ab dem Wochenende in den Notbetrieb
Thema Specials Coronavirus Corona: TU Dresden geht ab dem Wochenende in den Notbetrieb
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
16:11 19.03.2020
Die Hörsäle der TU Dresden bleiben künftig verwaist. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil
Anzeige
Dresden

Einer der größten Arbeitgeber der Stadt zieht die Reißleine: Die Technische Universität (TU) Dresden geht am Sonnabend in den Notbetrieb, um einen Beitrag zum Schutz aller Uniangehörigen und ihrer Familien zu leisten. Das bedeutet für Beschäftigte und Studenten unter anderem: Alle Gebäude der Universität sind verschlossen.

Bis auf die für den Notbetrieb erforderlichen Personen sind alle Beschäftigten vom Dienst vor Ort freigestellt und dürfen ihren Arbeitsplatz nicht mehr aufsuchen. Sie arbeiten, wo immer dies möglich ist, von zu Hause aus. Alle Gehälter werden vertragsgemäß weiterbezahlt. Aufrechterhalten werden vor Ort nur Aktivitäten, die absolut notwendig sind, etwa betriebsnotwendige Verwaltungsaufgaben, Versorgung von Versuchstieren oder Betreuung von systemkritischer Infrastruktur.

TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen bezeichnet diese Entscheidung als die schwerste seines Berufslebens und appelliert an alle, ruhig und besonnen zu bleiben und alle Hinweise der Universität zum Notbetrieb zu beachten. „Ich bin überzeugt, dass wir als TU Dresden-Familie mit Besonnenheit und Teamgeist diese Herausforderung meistern werden“, so der Rektor.

Weitere Informationen: tu-dresden.de/corona

Alle Infos zu Corona in Dresden und der Region

Busse und Straßenbahnen fahren ab Freitag seltener in Dresden – Zoo schließt

Sachsen schließt ab Donnerstag nicht lebensnotwendige Geschäfte

Gastronomie in Dresden liegt brach

Stadt Dresden und Freistaat Sachsen schalten Info-Telefon zur Kinderbetreuung

Leben mit Corona: So ging es ohne Schulpflicht an Dresdner Schulen zu

Corona-Betroffene: So lässt uns Dresden im Stich

Coronavirus in Sachsen: Das ist die aktuelle Zahl der Infizierten

Corona: Diese Geschäfte bleiben in der Dresdner Altmarkt-Galerie offen

Corona: Keine Geburten mehr im Klinikum Dresden-Friedrichstadt

Von cg

Die Coronakrise stellt viele Dresdner vor Probleme. Ein Ladenbesitzer in der Neustadt hat auf Facebook mit Freunden spontan ein Netzwerk zur Nachbarschaftshilfe geschaffen. Die Resonanz ist gewaltig, fordert aber kreative Lösungen.

20.03.2020

In der Behandlung von Lungenkrankheiten hat das Fachkrankenhaus in Coswig eine besondere Expertise. Beatmungsmedizin und die Behandlung von Infektionspatienten gehören zu den Kernkompetenzen. Doch wie ist das Krankenhaus für Corona-Patienten gerüstet?

19.03.2020

Nachdem in der ersten Runde keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit auf sich vereinen konnte, war für den 29. März ein zweiter Wahlgang angesetzt. Der muss nun später nachgeholt werden.

19.03.2020