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Coronavirus Am Sonnabend wieder öffentliche Vespern in der Kreuzkirche Dresden
Thema Specials Coronavirus Am Sonnabend wieder öffentliche Vespern in der Kreuzkirche Dresden
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11:35 08.05.2020
In der Dresdner Kreuzkirche finden ab Sonnabend wieder öffentliche Vespern, Gottesdienste und Orgelmusiken statt. Quelle: Archiv
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Dresden

Unter dem Motto „Cantate Domino – Singet dem Herrn ein neues Lied“ beginnt am Sonnabend, 17 Uhr der Reigen jetzt wieder öffentlicher Veranstaltungen in der Dresdner Kreuzkirche. Heidi Maria Taubert und Birte Kulawik (Sopran), Elisabeth Holmer (Alt), Musiker des Barockorchesters der Kreuzkirche und Kreuzorganist Holger Gehring (Leitung) gestalten eine festliche Vesper zum Sonntag Kantate gemeinsam mit Pfarrer Holger Milkau.

Auf dem Programm stehen drei Kantaten und Orgelwerke des Barock, darunter „Cantate Domino“ von Johann Philipp Krieger, „Singet dem Herrn“ von Dieterich Buxtehude und Johann Adolph Hasses Concerto Nr. IV D-Dur für Orgel. Außerdem erklingt die Psalmkantate „O sing unto the Lord a new song“ von Georg Friedrich Händel.

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Dank der jüngsten Corona-Schutz-Verordnung, die gottesdienstliche Veranstaltungen in geschlossenen Räumen unter Sicherstellung der Abstands- und Hygieneregeln gestattet, kann die Kreuzkirche Dresden nun wieder zu ihren Vespern (sonnabends 17 Uhr), zum Gottesdienst (sonntags 9.30 Uhr) und zur geistlichen Orgelmusik „Orgel Punkt Drei“ (dienstags und donnerstags jeweils 15 Uhr) einladen.

Sitzplan sowie die Ein- und Ausgangslogistik angepasst

„Ich freue mich sehr, dass es jetzt endlich wieder möglich ist, direkt für das Publikum zu musizieren und gottesdienstliche Veranstaltungen feiern zu dürfen. Mein großer Dank gilt allen Musikerinnen und Musikern, die in den vergangenen Wochen mit viel Idealismus und großem Engagement die Weiterführung unserer Veranstaltungen im Regionalfernsehen und im Internet auf weiterhin hohem musikalischem Niveau ermöglicht haben.“ Man sei dankbar, „mit der Vesper zum Sonntag Kantate die älteste und seit dem Jahr 1371 ununterbrochen stattfindende gottesdienstliche Veranstaltungsreihe mit ihrer speziellen kirchenmusikalischen Prägung wieder öffentlich aufnehmen zu können“, wurde Kreuzorganist Holger Gehring zitiert.

Wie die Kreuzkirche wissen ließ, wird auf ihre Räumlichkeiten das Hygiene-Schutzkonzept der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens angewendet. So wurden der Sitzplan sowie die Ein- und Ausgangslogistik angepasst. Die Besucher werden beim Einlass durch Ausgabe von Platzkarten nach dem Bestplatzprinzip platziert. Sie sind gebeten, eine Schutzmaske zu tragen und auf der Platzkarte ihre Personalien zu hinterlassen. Der Unkostenbeitrag für das Programmheft in Höhe von 3 Euro soll am Eingang möglichst passend bereitgehalten werden.

www.kreuzkirche-dresden.de

Von sf