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Coronavirus Alternative Musikschulangebote jetzt auch am Dresdner Schütz-Konservatorium
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15:16 07.04.2020
Andreas Roth, Pädagoge am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden e. V., mit einem interessierten Jungen am Tag der offenen Tür.“ Derzeit wird nicht persönlich unterrichtet. Quelle: Friederike Wachtel/HSKD
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Dresden

Seit infolge der Corona-Pandemie Veranstaltungsverbote sowie Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten und auch kulturelle Bildungseinrichtungen wie Musikschulen geschlossen sind, beschreiten nicht nur die freiberuflichen Musikpädagogen neue Wege, um dennoch ihren Unterricht fortzusetzen.

„Ein Stück Normalität“ in der nachmittäglichen Alltagsstruktur

Längst machen auch zahlreiche sächsische Musikschulen – in Absprache mit und in Abhängigkeit von ihren jeweiligen Trägern – das Angebot, den Instrumental- oder Gesangsunterricht z.B. per Videotelefonie zu realisieren, stellen Videoclips mit musikalischen Mitmachaktionen auf ihre Website oder Übungsvideos zur Verfügung.

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Auch wenn diese Formate selbstredend ihre Grenzen haben und den klassischen Einzelunterricht nicht ersetzen können, die Musikschulen bleiben auf diese Weise mit ihren Schülern verbunden und viele Elternhäuser sind dankbar für „ein Stück Normalität“ in der nachmittäglichen Struktur des Alltags ihrer Kinder. So bleibt einerseits den Musikschülern unter den Bedingungen der Corona-Krise eine gewisse Kontinuität in ihrer musikalischen Ausbildung erhalten und andererseits wird vor allem der großen Zahl von Honorarlehrkräften ermöglicht, trotz der Schließungen ihren Lebensunterhalt zumindest teilweise zu verdienen.

Nach der Musikschule des Landkreises Meißen schlugen weitere Institutionen wie die Kreismusikschule Dreiländereck oder die Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig diesen Weg ein und nun auch das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden (HSKD).

Ein freiwilliges und kostenpflichtiges Angebot

Aufgrund der Schließung des Hauses infolge der Corona-Pandemie bis vorerst 20. April bietet das HSKD seinen Schülern seit Montag die Möglichkeit, alternative musikpädagogische Angebote wahrzunehmen, den Unterricht u.a. via Videotelefonie, mittels von den Pädagogen vorbereiteter Übungsvideos oder postalisch fortzusetzen.

Dabei handelt es sich um ein freiwilliges und kostenpflichtiges Angebot, das nur im gegenseitigen Einverständnis zwischen den Schülern bzw. ihren Eltern und den Lehrkräften des HSKD umgesetzt wird, heißt es in der Pressemitteilung: „Wir verfolgen damit unser unbedingtes Anliegen, den Kontakt zu unseren Schülerinnen und Schülern aufrecht zu erhalten und wollen gewährleisten, dass die musische Weiterentwicklung der Kinder und Jugendlichen unter den gegenwärtigen Bedingungen ‚nicht ins Stocken gerät‘. Zudem gilt es, die durch den Unterrichtsausfall bedingten finanziellen Belastungen insbesondere unserer Honorarlehrerinnen und -lehrer bestmöglich zu kompensieren“.

Rückfragen an das HSKD können an Franziska Haupt gerichtet werden: Tel. 0351-8282619.

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Von sf

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