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Dresden in der Vorweihnachtszeit 3850 Kilogramm: Der Dresdner Riesenstollen wird verkostet
Thema Specials Advent in Dresden Dresden in der Vorweihnachtszeit 3850 Kilogramm: Der Dresdner Riesenstollen wird verkostet
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16:47 09.12.2018
Stollenmädchen, Oberbürgermeister, Ministerpräsident und Bäckermeister mit dem ersten Stück des Giganten. Quelle: Anja Schneider
Dresden,

Die Stadt Dresden feierte am Samstag seinen Christstollen. Anlässlich des 25. Dresdner Stollenfestes kamen Tausende Besucher. Nach seiner Enthüllung am Hotel Kempinski Taschenbergpalais und dem folgenden Festumzug durch die Altstadt traf der Riesenstollen am Mittag auf dem Striezelmarkt ein.

Hier sprach Sachsens Ministerpräsident und Schirmherr des Stollenfestes Michael Kretschmer (CDU) ein Grußwort und schlüpfte zur Feier des Tages selbst in die Bäckerjacke. „Die ist für Leute gemacht, die ganz viel Stollen essen“, witzelte er über die für ihn zu groß geratene Jacke.

Quer durch die Altstadt ging’s für den fast vier Tonnen schweren Riesenstriezel, ehe er in Portionsstücke zerteilt und an die wartenden Zuschauer verteilt wurde.

Und dann war es soweit: Mit dem ebenfalls gigantischen Messer wurde das gigantische Gebäckstück angeschnitten. 3850 Kilogramm wiegt der Stollen in diesem Jahr – 3,88 Meter lang, 1,81 Meter breit und 94 Zentimeter hoch. 59 Bäcker und Mitglieder des Stollenschutzverbandes waren an der Produktion des Riesen beteiligt.

Anschneiden durften ihn in diesem Jahr das Stollenmädchen Lina Trepte und der Dresdner Bäckermeister Hans-Jürgen Matzke, der sich sichtlich stolz darüber zeigte, diesen Part nach neun Jahren von seinem Vorgänger übernehmen zu dürfen.

Zum Anschnitt betrat auch Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Bühne auf dem Striezelmarkt. Zuvor scherzte er noch: „Ich komme erst zur Verkostung hoch!“.

Probierstücke wurden verteilt

Vom ersten Stück durften dann Ministerpräsident, Oberbürgermeister und Stollenmädchen kosten. Doch auch das Publikum ließ Michael Kretschmer nicht zu kurz kommen und verteilte einige Probierstücken. Wer davon nichts abbekam, hatte beim anschließenden Verkauf die Möglichkeit, Stücken von etwa einem halben Kilogramm für sechs Euro zu erstehen. Die Zuschauer rissen sich förmlich darum, einen Teil des Giganten kaufen zu können. Kein Wunder – der Stollen schmecke „wunderbar“, so Hilbert.

Der Erlös aus dem Verkauf geht an gemeinnützige Projekte. Beispielsweise bekommt die Albert-Schweitzer-Schule in Prohlis einen Teil. Die Schule unterstützt Schüler mit Lernbehinderungen.

Von Franziska Gleißner

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