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Theis wirft mit Celtics NBA-Meister Toronto raus

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11:58 12.09.2020
Steht mit den Boston Celtics im NBA-Halbfinale: Daniel Theis. Quelle: Mark J. Terrill/AP/dpa
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Orlando

Die Boston Celtics haben den Worten von Nationalspieler Daniel Theis Taten folgen lassen und sind zum dritten Mal in den vergangenen vier Jahren in das Finale der Eastern Conference eingezogen.

Im entscheidenden siebten Spiel bezwang der Rekordchampion der nordamerikanischen Basketball-Liga den NBA-Meister Toronto Raptors mit 92:87. Raptors-Star Kyle Lowry sagte anerkennend: "Sie haben uns anständig und ehrlich besiegt. Sie haben extrem hart gespielt. Das war ein unglaublicher Kampf."

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Noch im sechsten Spiel hatte Theis eine Gala hingelegt. An diese Leistung konnte der Center nicht anknüpfen. Nach 23 Minuten hatte er bereits fünf Fouls auf dem Konto. Das schränkte seine Spielweise ein. Im Schlussviertel war für den 28-Jährigen nach seinem sechsten Foul dann vorzeitig Schluss. Trotzdem war er mit fünf Rebounds und zwei Blocks ein wichtiges Puzzleteil im Defensivverbund der Celtics.

Noch wichtiger war aber einmal mehr Marcus Smart, der 16 Punkte auflegte und in der Schlussphase unter anderem mit einem sehenswerten Block gegen Lowry den Anschluss der Kanadier vereitelte. "Das war unglaublich", lobte Mitspieler Kemba Walker, "Marcus Smart macht so tolle Dinge, die oft nicht wahrgenommen werden. Er spielt hinten so gut wie kein anderer."

In der Offensive stach derweil Jayson Tatum mit 29 Punkten und zwölf Rebounds hervor. Er sagte: "Wenn man etwas Großartiges erreichen möchte, dann ist es nie einfach. Aber wir wollen etwas Großartiges erreichen."

Schon vor den Playoffs hatte Theis optimistisch geäußert: "Für mich sind wir das beste Team im Osten." Um dieser Aussage gerecht zu werden, müssen die Celtics auch das Endspiel im Osten für sich entscheiden. Dort treffen sie auf die Miami Heat, die mit den Milwaukee Bucks überraschend das beste Team der Hauptrunde ausgeschaltet hatten.

Während Boston im Rhythmus ist, gehen die Heat ausgeruhter in die Serie. Celtics-Trainer Brad Stevens erklärte: "Wir sollten noch mehr in unserem Werkzeugkasten haben, auf das wir zurückgreifen können. Wir müssen uns jetzt auf ein anderes einzigartiges Team vorbereiten. Das wird nicht einfach." Dennoch: Die Boston Celtics dürfen weiter von der ersten Meisterschaft seit zwölf Jahren träumen.

© dpa-infocom, dpa:200912-99-529909/3

dpa