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Tennisprofi Thiem hofft auf Austragung der US Open

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13:42 04.07.2020
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Berlin

Die USA verzeichnen derzeit in etlichen Bundesstaaten erneut stark ansteigende Zahlen bei Infektionen mit dem Coronavirus. Sollten das nach New York verlegte Masters-Turnier von Cincinnati und direkt danach die US Open ausgetragen werden, wäre er dabei, sagte der Österreicher in einem Interview des ORF.

Die ATP-Tour der Herren will ihren Betrieb mit dem Turnier in Washington am 14. August wieder aufnehmen. Die Austragung wackelt nach Thiems Informationen aber. "Natürlich hoffe ich, dass es weitergeht, aber Sicherheit geht vor, das ist auch ganz klar", sagte der 26-Jährige. Man müsse sich nach den Entscheidungen der Regierungen der Austragungsländer richten. "Wenn die eine Gefahr sehen, dann werden sie das Turnier, vor allem so ein großes Turnier wie die US Open in New York, nicht erlauben. Ich glaube, dass in den nächsten Tagen eine Entscheidung fallen wird. Wenn es sicher ist, hoffen wir alle, dass es weitergeht", erklärte Thiem. Besser sei es dann, ohne Zuschauer zu spielen.

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Der Australian-Open-Finalist hatte an der umstrittenen Adria-Tour des Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic teilgenommen, auf der Fans zugelassen waren. Mehrere Profis, unter ihnen auch Djokovic, hatten sich im Verlauf infiziert. Thiem bezeichnete das Verhalten inzwischen als zu euphorisch und entschuldigte sich. In der kommenden Woche bestreitet er ein von ihm mitveranstaltetes Show-Turnier in Kitzbühel, ab dem 13. Juli folgen zwei Kurz-Turniere in Berlin.

© dpa-infocom, dpa:200704-99-671276/2

dpa