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Tennis Nadal, Djokovic und Co. verbringen Quarantäne in Adelaide
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Nadal, Djokovic und Co. verbringen Quarantäne in Adelaide

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14:46 10.01.2021
Novak Djokovic verbringt die angeordnete Quarantäne vor Beginn der Australian Open nicht wie fast alle anderen Profis in Melbourne. Quelle: Georg Hochmuth/APA/dpa
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Adelaide

Die Top Drei der Weltrangliste bei Damen und Herren sowie unter anderen Serena Williams werden stattdessen ihre 14-tägige Quarantäne in Adelaide, rund 650 Kilometer westlich von Melbourne, antreten. Dort ist für den 29. Januar auch ein Show-Turnier angesetzt, wie die Veranstalter am Wochenende mitteilten. Als Teilnehmer stehen neben dem Weltranglisten-Ersten Djokovic, der Nummer zwei Nadal und Serena Williams auch US-Open-Sieger Dominic Thiem sowie Simona Halep und Naomi Osaka fest.

Wegen der Coronavirus-Pandemie und der Einreisebestimmungen nach Australien findet derzeit auch die Qualifikation für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres nicht in Melbourne statt, sondern in Katar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ende der kommenden Woche werden dann die Spielerinnen und Spieler mit reduzierten Betreuerteams in Melbourne erwartet, um dort die vorgeschriebene Quarantäne anzutreten. Es handelt sich insgesamt um etwa 1200 Personen. Turnierchef Craig Tiley begründete die Ausnahmeregelungen für die Spitzenspieler in einem Interview des "Tennis Channel" mit beschränkten Hotelkapazitäten in Melbourne. Die Australian Open sollen am 8. Februar in Melbourne beginnen.

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Während der Quarantäne dürfen die Profis trainieren, ihre Hotels allerdings nur für fünf Stunden am Tag verlassen. Alle Beteiligten werden mehrmals auf das Coronavirus getestet.

Kritik an der Unterbringung in Adelaide äußerte der französische Profi Jeremy Chardy. "Diese Entscheidung für die Top Drei kommt aus dem Nichts, um es vorsichtig zu formulieren", sagte Chardy der französischen Zeitung "L'Equipe" und führte aus: "Sie werden vom Fitnesscenter profitieren, können dort ihre Übungen machen, ohne dass es zu den fünf Stunden Ausgang täglich zählt. Das ist eigenartig für einen Sport, in dem alle dieselben Voraussetzungen haben sollten."

© dpa-infocom, dpa:210110-99-968397/2

dpa