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Tennis Kerber zur Corona-Pandemie: "Mache mir unzählige Gedanken"
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07:32 23.03.2020
Angelique Kerber ruft aufgrund der Coronavirus-Krise zur Vernunft auf. Quelle: Lukas Coch/AAP/dpa
Stuttgart

Natürlich mache auch ich mir unzählige Gedanken, was gerade los ist", sagte die beste deutsche Tennisspielerin an ihre Fans gerichtet in einem Video auf Instagram. "Auch ich habe Großeltern, um die ich mir super-große Sorgen mache, die zur Risikogruppe gehören."

Die 32-Jährige hofft im Kampf gegen die Ausweitung des Virus auf den Zusammenhalt der Menschen. "Wenn unser Beitrag nur ist, zu Hause zu bleiben oder im Ausnahmefall vor die Tür zu gehen, sich die Hände zu waschen, Abstand zueinander zu halten - dann sollte das zu schaffen sein", sagte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin. "Jetzt kommt es darauf an, dass wir als Gemeinschaft funktionieren und unsere eigenen Interessen jetzt zurückstellen", meinte die Kielerin: "Das sind wir auf jeden Fall den Menschen schuldig, die momentan Tag und Nacht für uns arbeiten, damit wir durch die schwere Zeit kommen."

Kerber hatte nach ihrem Achtelfinal-Aus bei den Australian Open in Melbourne aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausgesetzt. Wegen der Corona-Pandemie pausiert die Tennis-Tour nun bis mindestens einschließlich 7. Juni. "Auch ich kann im Moment nicht richtig trainieren", sagte Kerber. "Ich bin Zuhause, gehe nicht vor die Tür. Ich versuche, fit zu bleiben, meine Übungen zu machen, auf andere Gedanken zu kommen, um auch meinen Kopf ein bisschen frei zu kriegen."

dpa

Der Schweizer Tennisstar Roger Federer (38) hat sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu Wort gemeldet und in einem Internet-Beitrag die Menschen zum richtigen Verhalten aufgefordert.

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Tennisprofi Philipp Kohlschreiber hat den Alleingang der Turnier-Organisatoren bei der Verlegung der French Open kritisiert.

"Jeder denkt an sich. Schade auch, dass es in der Krise, die wir jetzt haben, immer noch so ist", sagte der 36 Jahre alte Augsburger im TV-Sender Sky.

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"2020 sollte ein Ausklingjahr werden, das fällt eher aus", sagte die 32 Jahre alte Darmstädterin der "Süddeutschen Zeitung": "Ich hänge noch ein Jahr dran.

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