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Tennis "Am Ende still": Tennisspielerin Siegemund vermisst die Fans
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"Am Ende still": Tennisspielerin Siegemund vermisst die Fans

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07:20 22.04.2021
Tut sich ohne Fans schwer: Laura Siegemund.
Tut sich ohne Fans schwer: Laura Siegemund. Quelle: Thomas Kienzle/AFP/Pool/dpa
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Stuttgart

"Das muss man dann aber händeln können. Aber ich tue mich in solchen Momenten schwer." Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind keine Zuschauer zugelassen.

Sicher hätte es nach dem chancenlosen ersten Durchgang im zweiten Satz einen Unterschied gemacht, "wenn die Hütte voll gewesen wäre", meinte die 33-Jährige, die 2017 mit dem Turniersieg in Stuttgart ihren größten Erfolg gefeiert hatte. Ohne Fans sei es schwierig, die Spannung zu halten. Es fühle sich manchmal nicht so an, als ob "einem das Wasser bis zum Hals steht", sagte sie: "Keine Ahnung, ob ich das am Ende noch gedreht hätte. Aber ich konnte es mir selber nicht gut genug verkaufen irgendwie."

Dennoch war die Weltranglisten-58. froh, dass sie beim hochklassig besetzten Sandplatz-Turnier überhaupt antreten konnte. Wegen Kniebeschwerden hatte Siegemund zuletzt in Miami aufgegeben. "Es ist wohl nur eine starke Reizung gewesen", sagte die Metzingerin: "Bei 100 Prozent ist es sicherlich noch nicht."

Der sportliche Höhepunkt der Sandplatz-Saison sind die French Open, die Ende Mai in Paris beginnen sollen. Weiter voraus blickte Siegemund auch auf die Olympischen Spiele in diesem Sommer. "Ich würde gern in Tokio spielen, und ich wäre bereit, auch unter den aktuellen Bedingungen hinzugehen", sagte sie: "Ich würde auch ohne Impfung dort spielen, aber klar würde ich mich besser fühlen, wenn ich vorher die Möglichkeit gehabt hätte, mich impfen zu lassen und danach sieht es ja auf jeden Fall aus." Das Corona-Kabinett hatte kürzlich die rechtzeitige Impfung der Olympia-Teilnehmer zugesichert.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-304222/2

dpa