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Reiten Springreiter Ahlmann verpasst Hattrick in Leipzig
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17:28 19.01.2020
Springreiter Ahlmann ritt auf Dominator beim Heim-Weltcup in Leipzig fehlerfrei beim Stechen auf Rang zwei. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa
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Leipzig

19 Starter, aber kein Sieger: Die deutschen Springreiter mussten beim Weltcup-Heimspiel in Leipzig dem Iren Denis Lynch zum Sieg gratulieren.

Bester Deutscher war wieder einmal Christian Ahlmann, der auf Rang zwei kam und damit den Hattrick verpasste. "Es überwiegt ganz klar die Freude über den zweiten Platz", sagte Ahlmann im MDR: "Es ist alles gut mit einem zweiten Platz."

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Den Sieg beim Höhepunkt von Ostdeutschlands größtem Reitturnier sicherte sich Lynch im Sattel von Chopin's Bushi. Der in Deutschland lebende Reiter aus Irland setzte sich mit dem schnellsten Stechen knapp vor Ahlmann durch. Für das zweitbeste deutsche Ergebnis sorgte Marcus Ehning aus Borken, der mit Comme il faut auf Rang drei kam.

Fast die Hälfte des Starterfeldes von 40 Paaren bestand im Großen Preis in Leipzig aus deutschen Startern - unumstrittener Publikumsliebling war aber Ahlmann. Sechsmal hatte der 45-Jährige bereits den Großen Preis in der Messehalle gewonnen und zudem 2011 das Weltcup-Finale, doch dieses Mal war er zu langsam. "Dominator hat abnormales Talent", sagte Ahlmann über seinen zehnjährigen Hengst, dem aber noch Erfahrung fehlt. "Er ist eine große Hoffnung, gerade wenn es draußen los geht", sagte der Sieger der beiden Vorjahre.

Ehning liegt nun als bester deutscher Reiter im Ranking auf Platz drei der Westeuropa-Liga hinter dem Schweizer Steve Guerdat und dem Belgier Pieter Devos. Er hat seinen Startplatz für das Final-Turnier bereits sicher. In Las Vegas dürfen Mitte April die 18 besten Reiter der Westeuropa-Liga starten. Ahlmann ist jetzt Zwölfter.

Beim zweitwichtigsten Springen des Turniers in Leipzig hatten Ehning und Michael Jung am Vortag für einen deutschen Doppel-Erfolg gesorgt. Ehning gewann das Championat mit seinem routinierten Pferd Pret A Tout. "Mit 17 ist er nicht mehr der Jüngste, aber immer noch schnell", sagte Ehning über seinen Wallach: "Mit ihm kann man alles riskieren." Der dreimalige Weltcup-Gesamtsieger ritt deutlich flotter als Jung und erhielt als Prämie ein Auto.

Jung blieb mit Sportsmann ebenfalls fehlerfrei, war aber zu langsam für den Sieg. Bereits am Vorabend hatte der dreimalige Vielseitigkeits-Olympiasieger aus Horb, der in der Hallensaison bei den Spezialisten reitet, in der Weltcup-Qualifikation den zweiten Platz belegt. "Ich bin voll zufrieden, meine Pferde gehen hier in Leipzig sehr gut", sagte Jung: "Und Zweiter hinter Marcus zu werden, ist ja nicht so schlecht."

dpa

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