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Kleines Malheur mit großer Auswirkung für Alaphilippe

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08:52 03.09.2020
Julian Alaphilippe hatte auf der 5. Etappe innerhalb der letzten 20 Kilometer eine Trinkflasche angenommen. Quelle: Pool/BELGA/dpa
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Natürlich gibt es auch bei der UCI keine Regel ohne Ausnahme. Bei heißen Temperaturen oder auf Bergetappen wird es häufig anders gehandhabt. Das erfahren die Teams dann aber vor der Etappe oder im Tour-Funk, was am Mittwoch nicht der Fall war. Entsprechend verzichtete Alaphilippes Team Deceuninck-Quick Step auch auf einen Einspruch und sah den Fehler ein.

Die belgische Mannschaft hätte dem Problem auch ganz einfach umgehen können, wenn ein Teamkollege von Alaphilippe die Flasche entgegen genommen und weitergereicht hätte. So wurde etwa Sepp Kuss als Helfer von Tour-Favorit Primoz Roglic wegen des gleichen Vergehens ebenso mit einer Zeitstrafe belegt.

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Derartige Strafen werden im Radsport übrigens häufig ausgesprochen, wie etwa auch das Windschattenfahren hinter einem Begleitfahrzeug. Kleine Vergehen, im Fall Alaphilippe aber mit großer Auswirkung. Nun liegt er anstelle von vier Sekunden Vorsprung mit 16 Sekunden im Hintertreffen.

© dpa-infocom, dpa:200903-99-412520/2

dpa