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Radsport Kittel: "Gefühl, dass mein Kopf explodieren würde"
Sportbuzzer Sportmix Radsport Kittel: "Gefühl, dass mein Kopf explodieren würde"
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18:15 31.10.2019
Verdingt sich mittlerweile unter anderem als TV-Kommentator: Ex-Radprofi Marcel Kittel. Quelle: Patrick Reichardt/dpa
Saitama

Man muss mental sehr stark sein, um so viel Druck aushalten zu können", sagte der 31 Jahre alte Arnstädter in einem Interview mit der spanischen Zeitung "Marca" am Rande des Saitama-Criterium in Japan.

"Du bist die ganze Zeit müde, hast Schmerzen - das ist ein sehr hoher Preis. Ich hatte das Gefühl, dass mein Kopf explodieren würde", ergänzte der deutsche Tour-de-France-Etappensieger (14 Erfolge). Kittel hatte Ende August sein Rücktritt als aktiver Radprofi verkündet und seinen Vertrag mit seinem damaligen Katusha-Alpecin-Rennstall im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Lediglich drei Siege hatte Kittel für das Team zuvor einfahren können und wurde deswegen teils heftig von der Teamleitung kritisiert.

Kittel, der demnächst mit seiner niederländischen Lebensgefährtin das erste Kind erwartet und sich einem Studium der Wirtschaftswissenschaften widmen will, überlegt in Zukunft "einige Unternehmen zu gründen". Auch den Medienbereich hat der Wahl-Schweizer für sich entdeckt und kommentierte im Sommer für die "ARD" bei der Tour de France und bei der Deutschland Tour.

dpa

Radprofi Christoph Pfingsten wechselt vom deutschen Bora-hansgrohe-Team zur niederländischen Jumbo-Visma-Equipe. Das teilte das Team der beiden Deutschen Tony Martin und Paul Martens am Mittwoch mit.

30.10.2019

Mit zwei Wochen Verspätung steigt Ex-Weltmeister Stefan Bötticher beim Bahnrad-Weltcup von Freitag bis Sonntag in Minsk in die neue Saison ein.

Die EM vor zwei Wochen in den Niederlanden hatte der 27-Jährige aufgrund einer Rotaviren-Erkrankung verpasst. "Ich konnte fast zwei Wochen nicht trainieren, deshalb bin ich nicht über-optimistisch", sagte Bötticher, der 2013 an gleicher Stelle die WM-Titel im Sprint und Teamsprint gewann.

30.10.2019

Das deutsche Team Bora-hansgrohe will im nächsten Jahr zum besten Radrennstall der Welt aufsteigen und bei der Tour de France das Podium attackieren.

Das sagte Teamchef Ralph Denk dem "Münchner Merkur" und unterstrich damit die Ambitionen der Mannschaft aus dem bayerischen Raubling.

29.10.2019