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Radsport Deutscher Rekord und Olympia-Ticket für Bahn-Vierer
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21:08 26.02.2020
Unterboten die alte Bestmarke: Theo Reinhardt (l-r), Felix Groß, Nils Schomber und Domenic Weinstein. Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
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Berlin

Der deutschen Mannschaft ist somit das Olympia-Ticket nicht mehr zu nehmen. Der dänische Vierer schaffte in 3:46,579 Minuten sogar einen Weltrekord. Das Quartett war immerhin 1,433 Sekunden schneller als die australische Mannschaft bei ihrer Weltrekord-Fahrt vor einem Jahr in Pruszkow.

Die deutsche Mannschaft fuhr insgesamt die sechstschnellste Zeit und darf sich am Abend leichte Hoffnungen machen, den Einzug in die Medaillenläufe zu schaffen. Seit 2002 wartet Deutschland bereits auf eine Medaille in der einstigen Paradedisziplin.

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Bei den Frauen sprang in der Qualifikation nur der siebte Platz für das deutsche Team heraus. Zwar schafften Franziska Brauße (Öschelbronn), Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein (Erfurt) und Gudrun Stock (München) damit das Weiterkommen, doch im Kampf um eine Medaille bedarf es einer Steigerung.

Emma Hinze (Cottbus) und Pauline Grabosch (Erfurt) haben bei der in Berlin das Finale im Teamsprint erreicht und damit für die erste Medaille der deutschen Mannschaft gesorgt. Das Duo fuhr in 32,265 Sekunden die schnellste Zeit in der ersten Runde und bestreitet damit am Abend das Rennen um Gold gegen Australien (32,353). Dabei könnte auch Lea Sophie Friedrich (Dassow) für Grabosch ins Team rücken. Im kleinen Finale treffen China (32,403) und Russland (32,415) aufeinander.

Bei den Männern verpassten dagegen Eric Engler (Cottbus), Stefan Bötticher (Chemnitz) und Maximilian Levy (Cottbus) die Finalläufe. Das Trio musste sich in 43,144 Sekunden mit Platz sechs begnügen, sicherte sich aber das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio. Dazu ist Deutschland auch noch den mehr als sechs Jahre währenden Weltrekord los, nachdem die Niederlande mit einer Fabelzeit von 41,275 Sekunden ins Finale gegen Großbritannien (42,294) einzogen. Im Lauf um Platz drei stehen sich Frankreich (42,730) und Australien (43,044) gegenüber.

dpa