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Leichtathletik Salwa Eid Naser rennt Stadionrunde in 48,14
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11:23 04.10.2019
Salwa Eid Naser hat bei der Leichtathletik-WM in 48,14 Sekunden Gold über 400 Meter geholt. Quelle: Valentin Flauraud/KEYSTONE/dpa
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Doha

Der fast 34 Jahre alte Fabelweltrekord der Rostockerin gilt eigentlich als unantastbar - aber nun sind die 47,60 Sekunden in Gefahr.

"Der Weltrekord? Na ja, alles ist möglich", sagte Naser, die schon als 19-Jährige vor zwei Jahren in London WM-Silber gewonnen hatte. Nun ist sie 21 und hat das Zeug dazu, ihren frischen Asienrekord bald zu veredeln. Doch noch fehlen ihr 54 Hundertstelsekunden zum zweitältesten Frauen-Weltrekord der Leichtathletik. Marita Koch rannte am 6. Oktober 1985 beim Weltcup in Canberra nicht nur den Konkurrentinnen, sondern praktisch auch ihrer Zeit davon.

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Nur Koch (47,60) und die Tschechin Jarmila Kratochvilova (47,99) waren jemals schneller auf der alles abverlangenden Distanz. Doch das war in den 1980ern, in den dunklen Zeiten der Doping-Ära. Im neuen Jahrtausend waren vor dem spektakulären Finale im Khalifa-Stadion nur zwei Sprinterinnen unter 49 Sekunden geblieben: die Mexikanerin Ana Guevara (2003) und Sanya Richards-Ross aus den USA (2006). Auch Olympiasiegerin Shaunae Miller-Uibo von den Bahamas knackte hinter Naser als WM-Zweite in 48,37 Sekunden die magische Marke.

Fühlt sie sich nun wie die Besitzerin der schnellsten "legalen" 400-Meter-Zeit, wurde die Weltmeisterin nach ihrem Sturmlauf gefragt. Naser, die seit 2014 für Bahrain startet, antwortete diplomatisch: "Sagt ihr es mir!"

dpa

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