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Leichtathletik Erneutes Gold für Markus Rehm - Frust bei Streng und Dietz
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19:25 13.11.2019
Eine Studie konnte nicht zu klären, ob seine Prothese ein Vor- oder Nachteil ist: Markus Rehm in Aktion. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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Dubai

Elftes Weitsprung-Gold für den unschlagbaren Markus Rehm, großer Frust und bemerkenswerte Selbstkritik bei Felix Streng und Sebastian Dietz: Am siebten Wettkampftag der Para-WM in Dubai haben die deutschen Leichtathleten große Emotionen erlebt.

Das sechste Dubai-Gold für den Deutschen Behindertensportverband gewann Weitsprung-Weltrekordler Rehm, der weiter eine Bank ist. Der Sieg mit 8,17 Metern bescherte ihm beim elften Start bei Paralympics sowie Welt- und Europameisterschaften in seiner Parade-Disziplin den elften Sieg. Hinzu kommen fünf Goldmedaillen mit der inzwischen abgeschafften 4x100-Meter-Staffel. "Es war ein schwerer Wettkampf mit starkem Gegenwind", sagte Rehm, der als Star der Szene von TV-Stationen aus aller Welt vereinnahmt wurde: "Ich wusste nicht, ob einer der Konkurrenten damit besser zurecht kommt. Für die Bedingungen sind 8,17 Meter eine tolle Leistung."

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Sein Vereinskollege Streng, dem die meisten Experten am ehesten zutrauen, Rehm vielleicht irgendwann zu schlagen, wurde nach einer verletzungsreichen Saison mit 7,06 Metern unglücklicher Vierter. "Das ist meine eigene Schuld", sagte der 24-Jährige: "Ich hatte viele Verletzungen und keinen Rhythmus. Das ist ein Grund, aber keine Ausrede. Solche Weiten sollte ich aus der kalten Hose springen."

Noch härter ging Dietz mit sich ins Gericht, der bis Mittwoch alle drei Titel im Kugelstoßen bei Paralympics, WM und EM innehatte und diesmal mit 14,52 Metern ebenfalls nur Vierter wurde. "Dafür gibt es keine Entschuldigung oder Ausrede. Das ist peinlich", sagte der 34-Jährige aus Bad Oeynhausen: "Ich bin nicht würdig, den Bundesadler zu tragen."

Die weiteren deutschen Athleten hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Nicole Nicoleitzik (Püttlingen/14,78) wurde über 100 Meter ebenso Siebte wie die 17 Jahre alte Nele Moos (Leverkusen) trotz persönlicher Bestzeit von 28,67 Sekunden über 200 Meter. Thomas Ulbricht aus Berlin (49,60 Meter) belegte im Speerwurf Rang acht.

dpa

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