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Christoph Harting in Schönebeck deutlich unter Olympia-Norm

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21:48 26.05.2021
Ist noch nicht in Olympia-Form: Christoph Harting.
Ist noch nicht in Olympia-Form: Christoph Harting. Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
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Schönebeck/Elbe

Damit verpasste er wie schon kürzlich in Neubrandenburg mit 64,70 Metern die Norm für die Sommerspiele von Tokio (66,00). Der Wattenscheider Daniel Jasinski, Olympia-Dritter von 2016, gewann mit der deutschen Jahresbestleistung von 67,47 Metern.

Zweiter wurde Henning Prüfer mit 65,26 Metern vor seinem Bruder Clemens Prüfer (beide Potsdam/64,58). Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften am übernächsten Wochenende in Braunschweig geht es auch für die Diskuswerfer um die drei Olympia-Tickets.

Christoph Harting, der jüngere Bruder von London-Olympiasieger Robert, hat seit seinem Überraschungs-Gold bei den Spielen 2016 in Brasilien keinen großen Erfolg mehr gelandet. Die WM 2017 in London verpasste er, bei der EM 2018 in Berlin scheiterte er ebenso in der Qualifikation wie bei der WM 2019 in Doha.

Das Diskuswerfen der Frauen gewann die Neubrandenburgerin Claudine Vita mit 62,52 Meter. Die international erfahrenen Julia Harting aus Berlin (60,15) und Nadine Müller (Halle/56,25) blieben als Vierte und Fünfte unter ihren Möglichkeiten.

Im Kugelstoßring setzten sich Sarah Gambetta aus Halle/Saale mit 18,33 Meter und der Leipziger Dennis Lewke mit 19,38 durch. Die WM-Dritte Christina Schwanitz vom LV 90 Erzgebirge fehlte, nachdem sie wegen ihres Diamond-League-Starts am vergangenen Wochenende im britischen Gateshead in Quarantäne ist. Ex-Weltmeister David Storl aus Leipzig konnte wegen Rückenproblemen nicht antreten.

© dpa-infocom, dpa:210526-99-754349/2

dpa