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Formel 1 Vettel zu Teamorder: Wusste, dass diese Fragen kommen würden
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11:48 14.04.2019
Shanghai

Fragen und Antworten an den deutschen Formel-1-Piloten Sebastian Vettel nach seinem dritten Platz beim Großen Preis von China.

Wie war das Rennen aus Ihrer Sicht?

Sebastian Vettel: Ich bin glücklich, auf dem Podium zu sein. Es war aber hart. Wir haben versucht dran zubleiben, es ging aber einfach nicht. Sie (die beiden Mercedes-Fahrer) waren vom Start weg einfach zu schnell. Ich hatte aber ein gutes Rennen mit Max (Verstappen, Red Bull). Das hat echt Spaß gemacht.

Es ging beim Duell mit Verstappen auch übers Gras...

Vettel: Ja, ich sah ihn kommen. Und da ich ihn kenne, wusste ich, dass er es versuchen würde. Ich habe geahnt, dass er versucht, innen vorbeizugehen. Ich wollte versuchen, zurückzuschlagen. Es hat funktioniert.

Stimmt insgesamt etwas nicht mit dem Wagen?

Vettel: Das muss ich mit Nein beantworten. Wir haben ein starkes Auto, es ist nichts falsch damit. Wir kriegen es aber nicht optimal hin. Wir sehen allerdings ein bisschen ein Muster. Diese und die kommenden Wochen sind sehr wichtig für uns, damit wir sehen, wohin es die kommenden Monate geht. Heute waren wir nicht so schnell wie Mercedes.

Wie sehr schüchtert Sie die Geschwindigkeit von Mercedes denn ein?

Vettel: Es ist nichts, das uns schockt. Mercedes hat in den ersten drei Rennen einen ziemlich guten Lauf gehabt. Wir können sehr glücklich mit unserem Motor sein, er ist sehr stark. Es geht nur darum, die Leistung des gesamten Pakets richtig abzurufen. Charles (Leclerc) ist das in Bahrain besser gelungen als mir.

War es fair, dass Ihr Teamkollege sich von Ihnen hier auf Anordnung des Teams überholen lassen musste?

Vettel: Lassen Sie es mich mal so sagen: In dem Moment, als es passierte, wusste ich, dass diese Fragen kommen würden. Ich weiß nicht, ob ich sie beantworten will. Ich hab ein bisschen etwas gegen die Arbeitsweise. Sie nehmen Teile aus Antworten und stellen sie in ein anderes Licht. Es sieht so aus, dass manche es von Ihnen machen, nicht alle. Jedenfalls habe ich mich schneller gefühlt im Auto. Ich bin gefragt worden, ob ich schneller fahren kann, ich habe gesagt, ja, kann ich. Ich hatte dann Probleme, die Runden hinzukriegen, als ich den Rhythmus hatte, konnte ich wegfahren.

dpa

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