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Formel 1 Vettel dämpft Erwartungen: "Viel Arbeit vor uns"
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07:49 31.08.2019
Sebastian Vettel dämpft vor dem Belgien-Rennen die Erwartungen. Quelle: Francisco Seco/AP
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Spa-Francorchamps

Der Auftakt gelang Ferrari zwar, vor dem Formel-1-Rennen in Belgien dämpfte Sebastian Vettel jedoch lieber vorsorglich die Erwartungen.

"Es war ein positiver Tag, aber es gibt noch viele Möglichkeiten zur Verbesserung", sagte der viermalige Weltmeister in Spa-Francorchamps. Am Trainings-Freitag musste sich der 32 Jahre alte Vorjahressieger nur Teamkollege Charles Leclerc geschlagen geben. Grund dafür war auch ein kleiner Fahrfehler.

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Die Scuderia konnte aber Mercedes zumindest auf einer Rundendistanz auf Abstand halten. Deswegen gehen Leclerc und Vettel auch als Favoriten in das Qualifying am Samstag (15.00 Uhr/RTL und Sky). "Das Rennen ist aber nicht nur eine Runde lang, deswegen müssen wir uns da noch verbessern", sagte Vettel. Bei den langen Ausfahrten zeigte Mercedes mit Weltmeister Lewis Hamilton und Valtteri Bottas schon eine etwas bessere Vorstellung - trotzdem waren die Silberpfeil-Piloten auf dem welligen Kurs in den Ardennen nicht wirklich zufrieden.

"Ferrari ist vor allem im ersten Sektor sehr stark", sagte Hamilton, der vor dem 13. von 21 Saisonläufen in der WM-Wertung klar führt. Schon 94 Zähler liegt er vor dem in diesem Jahr noch sieglosen Vettel und steuert Titel Nummer sechs entgegen. In Belgien rechnet der Brite jedoch mehr denn je mit Vettel und Leclerc. "Sie waren schon das ganze Jahr über stark auf den Geraden", sagte Hamilton: "Wenn wir es nicht mit unserer puren Pace können, müssen wir jetzt einen anderen Weg finden, um sie an diesem Wochenende unter Druck zu setzen."

Der WM-Zweite Bottas betonte, dass Mercedes einen "großen Schritt machen" muss, "wenn wir gegen sie kämpfen wollen". Im Grand Prix am Sonntag (15.10 Uhr) könnte auch Red Bull wieder um den Sieg mitfahren. Der Niederländer Max Verstappen zeigte bereits gute Ansätze. Als einziger Pilot konnte er neben den beiden Silberpfeilen in dieser Saison bereits Rennen gewinnen.

dpa