Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Formel 1 Racing Point wird zu neuem Werksteam von Aston Martin
Sportbuzzer Sportmix Formel 1 Racing Point wird zu neuem Werksteam von Aston Martin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
14:27 01.04.2020
Der kanadische Unternehmer Lawrence Stroll ist die treibende Kraft hinter dem Projekt. Quelle: James Gasperotti/Zuma Press/dpa
Anzeige
Silverstone

Er hatte zuvor eine erhebliche Summe in den Aston-Martin-Konzern gepumpt.

Der 60 Jahre alte Milliardär wird in Kürze auch Vorstandschef bei dem Autohersteller, der dann in der Königsklasse des Motorsports auch die Spitzenteams Mercedes, Ferrari und Red Bull angreifen will. Aston Martin ist derzeit auch noch Namenssponsor des Red-Bull-Rennstalls. Die Motoren erhält das Team aber von Honda. Racing Point bekommt seine Triebwerke bislang von Mercedes.

Anzeige

Stroll hatte sein Engagement im Motorsport in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut. Zunächst förderte er den Aufstieg seines Sohnes Lance (21) in die Formel 1 mit vielen Millionen. Stroll junior startete seine Karriere beim klammen Williams-Team. Als sein Vater dann das insolvente Force-India-Team erwarb und in Racing Point umbenannte, wechselte Lance Stroll zur Saison 2019 dorthin.

Nun erhöht Vater Stroll noch einmal seinen Einsatz. Mehr als 600 Millionen Euro brachte er gemeinsam mit anderen Geldgebern als frisches Kapital mit zu Aston Martin. Auch in das künftige Werksteam sollen weiter größere Summen fließen, versicherte er. "Mit dem Namen Aston Martin erhöhen sich der Druck und die Erwartungen", sagte der Kanadier. Der Rennstall müsse von Beginn an wettbewerbsfähig sein.

Sitz des Teams soll weiterhin Silverstone in Mittelengland bleiben. Als Stammpiloten sollten in diesem Jahr Stroll junior und der Franzose Esteban Ocon (23) starten. Wegen der Corona-Pandemie pausiert die Formel 1 jedoch bis mindestens Juni.

dpa

Anzeige