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Formel 1 Formel-1-Boss vorsichtig über mögliche Kalenderänderungen
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08:27 13.03.2020
Chase Carey ist der Chef der Formel 1. Quelle: Michael Dodge/AAP/dpa
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Melbourne

Wenige Stunden zuvor war infolge eines nachgewiesenen Falls des Coronavirus bei einem McLaren-Mitarbeiter der Saisonauftakt abgesagt worden. "In sehr kurzer Zeit müssen wir uns den unmittelbar vor uns stehenden Veranstaltungen widmen."

Die Formel 1 will am Sonntag in einer Woche in Bahrain herumrasen. Wegen der Coronavirus-Krise wird dort aber bestenfalls vor leeren Rängen gefahren. Carey kam erst kürzlich aus Vietnam zurück, wo er sich mit den Organisatoren über die Grand-Prix-Premiere am 5. April in Hanoi beriet. Auch dort steht das Rennen infrage.

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Die Formel 1 musste wegen der Epidemie bereits das für den 19. April geplante Rennen in China verschieben. "In den nächsten Tagen werden wir uns natürlich mit den vor uns liegenden Events befassen", versicherte Carey. Man müsse auf die sich rasch ändernden Situationen reagieren. "Das sind herausfordernde Zeiten", sagte er.

Auch nach Ansicht von Formel-1-Sportchef Ross Brawn ist der Saisonauftakt nur schwer absehbar. "Wir haben Pläne, die Saison wieder aufzubauen, und wir versuchen, so viele der verlorenen Rennen wie wir nur können unterzubringen", erklärte der frühere Technikchef bei Michael Schumachers Ferrari-Team. Brawn war auch maßgeblich in die Absage des Australien-Rennens involviert.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus und der Beschränkung für Massenveranstaltungen auch in Europa erscheint sogar erst der Grand Prix in Aserbaidschan am 7. Juni in Baku als möglicher Saisonstart. Die Menschen müssten nun "einige Toleranz" zeigen, was den Aufbau dieser Formel-1-Saison betreffe.

dpa

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