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Formel 1 Darüber wird im Formel-1-Fahrerlager gesprochen
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07:18 25.10.2019
Will umweltbewusster leben: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Quelle: Toru Hanai/AP/dpa
Mexiko-Stadt

LETZTE HOFFNUNG: Valtteri Bottas ist der Einzige, der den sechsten Titelgewinn seines Silberpfeil-Teamkollegen Hamilton noch verhindern kann. "Es gibt keinen Grund zu sagen, dass es vorbei ist", versicherte der Finne. Auch wenn er bereits 64 Punkte hinter dem Briten liegt, beschwört Bottas das kleine bisschen Restspannung. "Verrückte Dinge können immer passieren, man weiß ja nie", ließ der 30-Jährige wissen.

FLIEGENDE FÄUSTE: Lewis Hamilton kann auch schlagfertig sein. Das bewies der Mercedes-Pilot bei einem PR-Auftritt im Boxring mit Mexikos Altstar Julio César Chávez. Als Sparringspartner für den früheren Champion mehrerer Gewichtsklassen machte der Rennfahrer offenbar eine gute Figur. "Er hat gesagt, ich habe einen ordentlichen Bums", verriet Hamilton nach der Show-Einlage mit dem 57-Jährigen, der in Mexiko bis heute eine Ikone ist.

GRÜNER LEBEN: Das Thema Klimaschutz hat auch das Fahrerlager erreicht. "Die Formel 1 sollte als weltweite Plattform mehr dafür tun, wir sollten eine stärkere Botschaft senden", mahnte Sebastian Vettel. Nun gilt der Motorsport nicht gerade als Hort grüner Lebensweisen. Doch Vettel meint: "Es wäre ignorant, wenn man sich damit nicht beschäftigt. Der Wandel wird kommen, wir müssen ihn annehmen."

KEIN PLATZ: Zukunftssorgen ganz anderer Art hat immer noch Nico Hülkenberg. Bei Renault muss der Rheinländer zum Saisonende sein Cockpit räumen, nun wird er bei jedem Rennen nach seinem nächsten Arbeitsplatz gefragt. "Es gibt nichts zu vermelden", sagte der 32-Jährige auch in Mexiko wieder. Krampfhaft an der Formel 1 hänge er aber ohnehin nicht. Folgt also bald der Abschied aus der Königsklasse? "Damit würde ich auch klarkommen", beteuerte Hülkenberg.

dpa

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton will seinen ökologischen Fußabdruck reduzieren.

Er wolle weniger fliegen, in seinem privaten Haushalt stärker auf Recycling setzen und eine Reihe seiner Autos verkaufen oder gegen Elektromodelle eintauschen, kündigte der 34-Jährige in Mexiko-Stadt an.

24.10.2019

Nico Hülkenbergs Renault-Team verzichtet auf einen Einspruch gegen den nachträglichen Ausschluss vom Formel-1-Rennen in Japan.

Da der Rennstall keine neuen Beweise in der Sache vorlegen kann, will er "keine weitere Zeit und Mühe" für eine Berufung verwenden, wie das Werksteam am Donnerstag mitteilte.

24.10.2019

Nico Hülkenberg und sein Renault-Team sind nachträglich vom Formel-1-Rennen in Japan ausgeschlossen worden.

Als Grund nannte der Weltverband am Mittwoch ein irreguläres Bremssystem, das in beiden Autos des Rennstalls beim Grand Prix in Suzuka am 13. Oktober zum Einsatz gekommen sein.

23.10.2019