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Eishockey Team Kanada zu stark: Nürnberg verpasst Finale
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17:40 30.12.2018
Zach Boychuk (l) vom Team Canada und Nürnbergs Marcus Weber (r) kämpfen um den Puck. Quelle: Gian Ehrenzeller/SPENGLER CUP/KEYSTONE
Davos

Die tapfer kämpfenden Nürnberg Ice Tigers haben den Einzug ins Finale des traditionsreichen Spengler Cups verpasst. Die Franken unterlagen in Davos gegen das favorisierte Team Kanada mit 2:4 (0:3, 1:1, 1:0) und schieden damit bei ihrer Premierenteilnahme in der Vorschlussrunde aus.

Cory Emmerton (8. Minute), Zach Boychuk (10./13.) und ein von Brett Festerling (23.) ins eigene Tor abgefälschter Puck zerstörten die vagen Hoffnungen der Franken auf den ersten Finaleinzug einer deutschen Mannschaft seit den Kölner Haien, die 1999 das Prestige-Turnier sogar gewannen. Daniel Weiß (32.) und Brandon Buck (56.) erzielten für die Mannschaft von Trainer Martin Jiranek die Treffer, die am Mittwoch wieder in der Deutschen Eishockey Liga bei Meister EHC Red Bull München gefordert ist.

Nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase, unter anderem einem 2:6 gegen Team Kanada, und nur dank eines 3:1 gegen HK Metallurg Magnitogorsk aus Russland waren die Nürnberger ins Halbfinale vorgedrungen. Dort zeigten ihnen die Nordamerikaner schnell die Grenzen auf. Nach nur 13 Minuten und einer starken Chancenverwertung lag der Favorit bereits mit 3:0 in Führung. Die Ice Tigers dagegen leisteten sich ein ums andere Mal individuelle Fehler.

Zeit zum Durchschnaufen hatten die Nürnberger beim ältesten Wettbewerb der Sportart erstmal nicht, denn die Kanadier gaben weiter Gas. In Überzahl gelang Jiraneks Team durch Weiß nach einer Vorlage von Leo Pföderl aber im zweiten Drittel das 1:4. Den Nürnbergern schwanden zwar die Kräfte, doch sie schlugen sich als erstes deutsches Team seit den Adlern Mannheim 2015 in dem Turnier weiter wacker. Mehr als Bucks Tor war am Ende aber nicht mehr drin.

dpa

Stefan wer? Der Name Schaidnagel ist außerhalb des Eishockeys nahezu unbekannt. Der 37-Jährige ist aber künftig der entscheidende Mann im Deutschen Eishockey-Bund. Mit der Beförderung Schaidnagels wappnet sich der DEB für einen möglichen Abgang von Präsident Reindl.

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