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Eishockey Eishockey-Chef: DEL-Playoffs tragen Olympia-Euphorie weiter
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05:03 12.03.2018
DEB-Präsident Franz Reindl auf einer Pressekonferenz. Quelle: Tobias Hase
Straubing

"Die Situation ist jetzt besser, weil die Playoffs und damit die entscheidende Phase der Saison erst beginnen. Eishockey bleibt in aller Munde, und die Silbermedaillengewinner werden herumgereicht", sagte Reindl vor Beginn der DEL-Viertelfinalserien am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Nach dem vierten Platz bei der Heim-WM 2010 war die Chance nicht genutzt worden. Damals war nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft die Eishockey-Saison beendet, was nach Worten von Reindl die Vermarktung schwieriger gestaltete.

"Da war danach drei, vier Monate Sommerpause und eine Fußball-WM, das war ein Problem", sagte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes. Reindl bestätigte, dass der Olympia-Erfolg von Pyeongchang eine Wirkung habe. "Überall im Lande herrscht immer noch ein unglaubliches Interesse an Eishockey", sagte der 63-Jährige. "Wir bekommen immens viele Rückmeldungen, auch von Vereinen, die sagen, dass jetzt Eltern und Kinder zu ihnen kommen und Eishockey spielen wollen."

dpa

Nach Silber in Pyeongchang plant Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm für die im Mai anstehende WM mit NHL-Spielern. Auch Spieler aus der zweiten Reihe werden eine Chance bekommen. "Die schwierigste Aufgabe wird sein, dass alle die Silbermedaille abhaken müssen", sagte Sturm.

11.03.2018

Eishockey-Silbermedaillengewinner Yannic Seidenberg ist zum "Verteidiger des Jahres" in der Deutschen Eishockey Liga gewählt worden. 

Der 34-Jährige vom EHC Red Bull München wurde bei der "Gala des deutschen Eishockeys" in Straubing geehrt.

10.03.2018

Die Grizzlys Wolfsburg haben zum zehnten Mal in Serie das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga DEL erreicht.

Die Niedersachsen gewannen auch das zweite Spiel bei den Schwenninger Wild Wings mit 3:2 (2:0, 1:2, 0:0) und entschieden die "Best-of-Three"-Serie mit 2:0. Im Viertelfinale treffen die Grizzlys auf die Eisbären Berlin. 

Wolfsburg sah nach Treffern von Sebastian Furchner (4. Minute), Stephen Dixon (13.) und Brent Aubin (21.) bereits wie der klare Sieger aus.

09.03.2018