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Eishockey Kölner Haie demütigen Rivalen Krefeld Pinguine
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Düsseldorfer EG verliert bei Jubiläum von Kapitän Barta

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22:10 03.01.2021
Alexander Barta (r), hier in einem Spiel gegen die Eisbären, lief laut Verein zum 850. Mal für die Düsseldorfer EG auf. Quelle: Andreas Gora/dpa
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Krefeld/Düsseldorf

Die Krefeld Pinguine bleiben zum Jahresauftakt ein Punktelieferant in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Kölner Haie demütigten die durch etliche personelle Wechsel gebeutelten Krefelder mit einem klaren 7:2 (2:1, 3:1, 2:0)-Auswärtserfolg.

Der achtmalige deutsche Meister setzte mit dem dritten Sieg im vierten Spiel seinen guten Saisonstart fort. Krefeld hat auch nach seinem fünften Spiel keinen Punkt und als Tabellenletzter der Gruppe Nord einen deutlichen Rückstand.

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"Es reicht einfach überhaupt nicht. Es fehlt alles", schimpfte Krefelds Kapitän Martin Schymainski bei "Magentasport": "Fakt ist: Wir müssen jedes Spiel alles geben, und nicht mal das tun wir." Beim Krisenclub Krefeld, der auch gegen Köln klare Defensivschwächen zeigte, hatte es kurz vor dem Saisonstart eine regelrechte Personalflucht gegeben. Aufgrund der Corona-Krise hatte die Saison drei Monate später als zunächst geplant begonnen und wird seit Mitte Dezember in einem veränderten sowie verkürzten Modus ausgetragen.

Die Düsseldorfer EG zog im nach Vereinsangaben 850. DEL-Auftritt von Kapitän Alexander Barta mit 4:5 (0:2, 2:1, 2:1, 0:1) nach Verlängerung gegen die Grizzlys Wolfsburg den Kürzeren. Daniel Fischbuch rettete den Düsseldorfern mit dem Ausgleichstreffer kurz vor dem Ende die Verlängerung und damit einen Punkt. Nach 32 Sekunden in der Overtime schoss dann aber Garrett Festerling in Überzahl den Siegtreffer für die Wolfsburger. Die Niedersachsen zogen damit in der Tabelle der Gruppe Nord an der DEG vorbei.

Wie die Krefelder warten in der Gruppe Süd die Augsburger Panther auf den ersten Sieg. Die Augsburger unterlagen mit 1:4 (0:0, 0:3, 1:1) den Nürnberg Ice Tigers, den dadurch der erste Saisonerfolg gelang.

Das Topspiel dieser Gruppe hatten die Adler Mannheim bereits am Samstag mit dem 3:2 (2:2, 0:0, 0:0) nach Penaltyschießen gegen den zuvor gleichfalls ungeschlagenen EHC Red Bull München für sich entschieden. "Das war jetzt ein bisschen schwer mit dem Rhythmus. Jeden Samstag nur gespielt. Das ist ja fast wie beim Fußball", sagte Matthias Plachta, der entscheidende Torschütze im Penaltyschießen, und fügte an: "Punktemäßig sind wir da, wo wir sein wollen."

© dpa-infocom, dpa:210103-99-885774/3

dpa