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Eishockey Debakel in Krefeld: Krise der Kölner Haie immer heftiger
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22:17 31.01.2020
Ging mit den Köner Haien bei den Krefeld Pinguinen unter: Coach Mike Stewart. Quelle: Roberto Pfeil/dpa
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Krefeld

Das Debakel beim von der Insolvenz bedrohten Drittletzten der DEL war die zwölfte Niederlage der Haie am Stück. Zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde wird der Rückstand des achtmaligen Meisters auf die Playoff-Ränge damit größer. Vor der Saison galt Köln bei Experten als Geheimfavorit auf den Titel.

Den Pinguinen nützt der Prestigesieg nur bedingt. Sportlich besteht kaum noch Hoffnung auf den Einzug in die Playoffs. Zudem droht weiterhin ein Antrag auf Insolvenz, obwohl der ungeliebte Investor Michail Ponomarew in dieser Woche seinen Rückzug angekündigt hatte. Dies war laut KEV die Voraussetzung für alle weiteren Rettungspläne. Laut Geschäftsführer Matthias Roos gibt es aber nach wie vor keine Einigung über die geplante Übertragung der Ponomarew-Anteile.

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An der Tabellenspitze verpasste es Meister Adler Mannheim, weiter Boden auf Tabellenführer Red Bull München gut zu machen. Bei seinem alten Team Grizzlys Wolfsburg unterlag Adler-Coach Pavel Gross mit Mannheim 2:4 (0:0, 1:3, 1:1). Der Meister bleibt als Zweiter fünf Punkte hinter München, das bereits am Donnerstag beim 5:4 (0:3, 2:0, 2:1) nach Verlängerung gegen Augsburg einen Punkt abgegeben hatte.

Der Tabellendritte Straubing hielt die Eisbären Berlin auf Platz fünf mit einem 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) in der Hauptstadt auf Distanz. Wichtige Auswärtssiege im Kampf um die Playoffs schafften auch Bremerhaven mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1) in Nürnberg und Düsseldorf mit 2:1 (0:1, 0:0, 2:0) in Schwenningen.

dpa

Den Krefeld Pinguinen droht weiterhin die Insolvenz. Trotz der erhofften Ankündigung von Michail Ponomarew, sich beim finanziell angeschlagenen Club aus der Deutschen Eishockey Liga zurückzuziehen, gibt es laut Geschäftsführer Matthias Roos nach wie vor keine Lösung.

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