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Eishockey München geht als Spitzenreiter in Playoffs
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19:45 01.03.2020
Trainer Thomas Popiesch und die Fischtown Pinguins könnten sich erstmals direkt für die Playoffs qualifizieren. Quelle: Carmen Jaspersen/dpa
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München

Vizemeister EHC Red Bull München ist dank eines Kraftakts am drittletzten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga vorzeitig Hauptrunden-Meister.

Nach dem 3:2 (0:0, 0:2, 2:0) nach Verlängerung gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings sicherte sich das Team von Trainer Don Jackson für die Playoffs die beste Ausgangssituation. Der Spitzenplatz nach der Vorrunde berechtigt den EHC erneut zur Teilnahme an der Champions League. In Form ist der Spitzenreiter indes nicht gerade.

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Nach zuvor drei Niederlagen in Serie lag der EHC auch gegen den Letzten lange zurück, ehe Maxi Kastner 33 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch ausglich. In der Verlängerung schoss Ex-Nationalspieler Philip Gogulla das entscheidende Tor.

München profitierte von einer Niederlage des Tabellenzweiten Straubing. Die Tigers unterlagen den Kölner Haien mit 1:4 (0:1, 3:0, 0:1) und verloren den zweiten Platz an Meister Adler Mannheim, der den ERC Ingolstadt 4:3 (1:1, 1:0, 1:2) nach Verlängerung niederrang.

Nach 50 von 52 Spieltagen liegt Mannheim mit 96 Punkten neun Zähler hinter München und einen Punkt vor Straubing. Auch der Tabellenzweite der Hauptrunde ist in der kommenden Saison in der Champions League dabei. In den Playoffs werden zwei weitere Startplätze ausgespielt.

Sicher nicht dabei sind trotz des dritten Sieges im dritten Spiel unter ihrem neuen Coach Uwe Krupp die Kölner Haie. Weil der Tabellenzehnte Augsburg mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) gegen Iserlohn gewann, können es die Haie wegen der 17 Niederlagen am Stück vor der Krupp-Rückkehr nicht mal mehr in die Playoff-Qualifikation schaffen. In 25 Jahren DEL ist der achtmalige deutsche Meister damit erst zum dritten Mal nicht in den Playoffs dabei.

Gute Aussichten auf die erste direkte Qualifikation hat Außenseiter Bremerhaven, der die Düsseldorfer EG 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) besiegte und bis auf einen Zähler an die DEG auf Rang fünf heran rückte. Die ersten sechs Teams der Vorrunde sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert, die Teams von Rang sieben bis zehn spielen in einer ersten K.o.-Runde mit maximal drei Spielen zwei weitere Viertelfinalisten aus.

dpa

Der Aufschwung der Kölner Haie unter Neu-Trainer Uwe Krupp geht in der Deutschen Eishockey-Liga weiter. Nach zuvor 17 Niederlagen nacheinander hatten die Domstädter schon zuvor gegen die Grizzlys Wolfsburg gewonnen, nun siegten sie bei den Iserlohn Roosters mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0).

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Mit einem eindrucksvollen 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) gegen die Grizzlys Wolfsburg gelang den Haien zum Abschluss der Karnevalssession der erste Sieg in diesem Jahr. Nach zuvor 17 Niederlagen in Serie waren Ben Hanowski (17. Minute), Frederik Tiffels (26.), Alexander Oblinger (40.), Marcel Müller (41.) und Jason Akeson (53.) vor 11 152 Zuschauern für den achtmaligen Meister erfolgreich.

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