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Fury: Boxen "mein Schild gegen die Depression"

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07:25 01.11.2020
Möchte möglichst bald einen Kampf gegen Anthony Joshua bestreiten: Tyson Fury. Quelle: Bradley Collyer/PA Wire/dpa
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Außerdem hält er mich gesund und bewahrt mich davor, in Schwierigkeiten zu geraten", sagte der Brite in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Fury hatte in den Monaten nach dem Sieg über Wladimir Klitschko im November 2015 Depressionen, nahm Drogen, wurde stark übergewichtig und spielte mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. "Da war eine Stimme, die sagte: 'Nein! Halt! Denk an deine Kinder!'"

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Mit Klitschko habe er seit dem Kampf nicht mehr gesprochen, sagte der 2,06 Meter große Boxer. "Das letzte Mal habe ich richtig mit ihm im Ring gesprochen. Da habe ich ihn die ganze Zeit eine Pussy genannt." In seinem Wohnzimmer hänge ein Gemälde vom Kampf gegen den Ukrainer, weil es ihn daran erinnere, "wie ich Wladimir den Hintern versohlt habe. Das bringt mich jedes Mal zum Lächeln", sagte er.

Fury möchte möglichst bald einen Kampf gegen seinen Landsmann Anthony Joshua bestreiten. An einem Sieg gegen den Dreifach- Champion hat er keinen Zweifel. "Durch Knockout! Ich haue ihn um", sagte der 32-Jährige. Einen Karriereplan habe er nicht, meinte Fury. "Aktuell schaue ich wirklich von Tag zu Tag und genieße jeden Tag meines Lebens."

© dpa-infocom, dpa:201101-99-162635/2

dpa