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Bösel-Trainer nach K.o.: "Frustfaktor ist immer noch hoch"

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12:22 07.11.2020
Dominic Bösel (M) steht nach seiner Niederlage mit Trainer Dirk Dzemski (r) in der Ringecke. Quelle: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa
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Magdeburg

"Der Frustfaktor ist immer noch hoch, weil das Kampfende so plötzlich und unerwartet kam. Ich hatte deshalb bisher auch wenig Lust, darüber zu reden", sagte Dzemski der "Magdeburger Volksstimme".

Er habe sich die Szene des Niederschlags in der dritten Runde inzwischen öfter angeschaut. "So richtige Analysen fallen trotzdem schwer, weil der Kampf ja noch nicht einmal richtig Fahrt aufgenommen hatte. Bei der entscheidenden Szene bringt Dominic die Führhand nicht richtig durch und Robin nutzt das eiskalt aus", erklärte der Bösel-Coach. "Noch im Krankenhaus hat sich Dominic bei mir für die Niederlage entschuldigt! Aber das muss er nicht. Wir gewinnen und verlieren zusammen."

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Bösel kann wegen einer Schutzsperre frühestens Ende Januar 2021 wieder in den Ring steigen. Ob es dann gleich zum vertraglich fixierten Rückkampf gegen Krasniqi kommt, ist noch offen. "Vielleicht machen wir vorher auch erst noch einen Aufbaukampf", sagte Dzemski.

© dpa-infocom, dpa:201107-99-245730/2

dpa