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Basketball Bremerhaven nach Jena zweiter Absteiger
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21:45 12.05.2019
Die Eisbären Bremerhaven sind am letzten Spieltag dramatisch abgestiegen. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam
Weißenfels

Trotz der besseren Ausgangslage vor dem Abschlussspieltag sind die Eisbären Bremerhaven aus der Basketball-Bundesliga abgestiegen.

Die Mannschaft von Trainer Michael Mai verlor beim Mitteldeutschen BC mit 87:90 (38:42). Da die Hakro Merlins Crailsheim gleichzeitig den Tabellenzweiten aus Oldenburg mit 99:87 besiegten, steht Bremerhaven nach Science City Jena als zweiter Absteiger fest.

Zuvor war den Eisbären aufgrund eines "unzureichenden Eigenkapitalnachweises" die Lizenz vorerst entzogen worden. Wie es mit dem Club weitergeht, bleibt offen.

Die Basketball Löwen Braunschweig haben sich den letzten Playoff-Platz ergattert und sind im Viertelfinale der Gegner des FC Bayern München. Dank des eigenen 100:85-Sieges gegen medi Bayreuth und der deutlichen 65:97-Niederlage von s. Oliver Würzburg bei Brose Bamberg machten die Braunschweiger das Viertelfinale am letzten Spieltag klar. Für Würzburg geht die Saison nach der Niederlage im Champions-League-Finale und dem Verpassen der Playoffs enttäuschend zu Ende. Der siebte Tabellenplatz geht somit an die Telekom Baskets aus Bonn. Der überraschende 102:98-Erfolg gegen den Meister aus München spielte für die abschließende Tabellenkonstellation aber keine Rolle. Bonns Yorman Polas Bartolo wurde vor der Partie, wie bereits in der vergangenen Saison, als "Bester Verteidiger" der Liga ausgezeichnet. Im Viertelfinale kommt es für die Telekom Baskets zum Duell mit den EWE Baskets Oldenburg.

Dank einer Energieleistung im Schlussviertel konnte ALBA Berlin die Hauptrunde mit einem Sieg abschließen. In einem hart umkämpften Spiel setzte sich der Eurocup-Finalist und Tabellendritte knapp mit 80:79 bei den MHP Riesen Ludwigsburg durch. Auch ALBAs Playoff-Gegner Ratiopharm Ulm geht mit Selbstvertrauen in das Viertelfinale: Das von Thorsten Leibenath gecoachte Team gewann mit 98:94 gegen RASTA Vechta, die ihrerseits für das Duell mit dem früheren Serienmeister aus Brose Bamberg eine deutliche Leistungssteigerung benötigen.

Die Viertelfinalpaarungen im Überblick:

FC Bayern Basketball (1) - Basketball Löwen Braunschweig (8)

EWE Baskets Oldenburg (2) - Telekom Baskets Bonn (7)

ALBA Berlin (3) - ratiopharm Ulm (6)

RASTA Vechta (4) - Brose Bamberg (5)

dpa

Der frühere Serienmeister Brose Bamberg hat sich vorzeitig den fünften Platz nach der Hauptrunde der Basketball-Bundesliga gesichert.

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