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Basketball Müde Bayern verlieren Spitzenspiel - Alba bleibt vorne dran
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Alba Berlin schlägt Vechta und bleibt an der Spitze dran

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21:05 31.01.2021
Albas Trainer Aito Garcia Reneses beobachtet das Spiel.
Albas Trainer Aito Garcia Reneses beobachtet das Spiel. Quelle: Matthias Balk/dpa
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München

Die Basketballer des FC Bayern München haben das Spitzenspiel der Bundesliga verloren. Im Verfolgerduell unterlag das Team von Trainer Andrea Trinchieri den Hakro Merlins Crailsheim nach Verlängerung mit 103:105 (46:44).

Alba Berlin behielt in der Partie gegen Rasta Vechta dagegen deutlich die Oberhand und blieb nach dem 86:70 (43:44) auch im achten Heimspiel ungeschlagen.

Während die Bayern ihre dritte Niederlage kassierten, eroberte Crailsheim den zweiten Platz wegen des gewonnenen direkten Vergleichs zurück. Alba hält als Vierter Kontakt zur Spitze. Tags zuvor hatten bereits der Spitzenreiter MHP Riesen Ludwigsburg (99:85 gegen die Jobstairs Gießen 46ers) und die nun drittplatzierten EWE Baskets Oldenburg (124:84 gegen s.Oliver Würzburg) ihre Aufgaben souverän gelöst.

Die Bayern hatten nach der anstrengenden Euroleague-Woche, die sie mit zwei Siegen abgeschlossen hatten, mit Kraft- und Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Trae Bell-Haynes führte Crailsheim zum Sieg und verwandelte den entscheidenden Wurf. Allerdings sorgte Tim Colemans Knieverletzung für eine minutenlange Unterbrechung. Der 26-jährige Profi der Merlins musste mit einer Trage abtransportiert werden.

Die Berliner hatten in der ersten Halbzeit große Mühe, denn die zuletzt drei Mal nacheinander siegreichen Niedersachsen führten nach dem ersten Viertel mit 26:17 und gingen auch in die zweite Halbzeit mit einer 44:43-Führung. Dann wurde Alba seiner Favoritenrolle aber gerecht.

In Frankfurt fuhren die Fraport Skyliners im Kampf um die Playoffs einen wichtigen Heimsieg ein. Sie bezwangen die Telekom Baskets Bonn mit 84:79 (44:36). Ein von Matt Mobley verwandelter Dreier in der Schlussminute brachte den Hessen den Erfolg. Dem US-Amerikaner gelang mit 25 Punkten und zehn Rebounds ein sogenanntes Double-Double.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-245309/3

dpa