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Basketball ALBA spielt sich Frust von der Seele – Bamberg bangt
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11:50 19.04.2019
War von Vechta nicht zu stoppen: Berlins Rokas Giedraitis. Archiv Quelle: Fabian Sommer
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Berlin

ALBA Berlin hat RASTA Vechta im Verfolgerduell der Basketball-Bundesliga den Frust nach der Niederlage im Eurocup-Finale in Valencia spüren lassen.

Durch den deutlichen 104:67 (58:32)-Erfolg über den bisher sehr erfolgreichen Aufsteiger aus Niedersachsen schob sich der Hauptstadtclub auf Rang drei an Vechta vorbei. Bester Werfer war der Berliner war Rokas Giedraitis. Der litauische Nationalspieler sammelte in lediglich 18 Minuten 26 Punkte.

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"Natürlich waren wir wegen der Niederlage vom Montag in Valencia angestachelt. Aber jetzt haben wir gegen einen direkten Konkurrenten mit fast 40 Punkten Differenz gewonnen, haben also allen Grund froh zu sein", sagte Giedraitis. Mit nunmehr 40 Zählern und noch drei Nachholspielen ist auch der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg (46 Punkte) in Sichtweite.

Auf der anderen Seite konnte das Team von Vechtas Trainer Pedro Calles nicht an die Leistungen der vergangenen Monate heranreichen. "Heute konnte man sehen, warum ALBA das höchste Level im Eurocup und in der BBL erreicht hat", sagte der Coach. "Wir waren nicht bereit dafür."

Ebenfalls nicht bereit zeigte sich Brose Bamberg bei den Fraport Skyliners. "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und hatten große Probleme mit Leon Kratzer unter dem Korb", sagte Bambergs Trainer Federico Perego nach der 79:86-Auswärtsniederlage. Der Frankfurter Center erzielte gegen den früheren Serienmeister 26 Zähler und hält die kleinen Playoff-Hoffnungen der Frankfurter sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde am Leben.

Trotz der Niederlage hat Perego bei zwei Punkten Rückstand auf Vechta den vierten Hauptrundenplatz verbunden mit dem Heimvorteil im Playoff-Viertelfinale noch nicht aufgegeben: "Wir haben noch viele Spiele vor uns und wollen in allen ein Wörtchen mitreden."

dpa