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Sport Regional Zweitligist HC Elbflorenz reist als Außenseiter nach Coburg
Sportbuzzer Sport Regional Zweitligist HC Elbflorenz reist als Außenseiter nach Coburg
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16:06 16.03.2018
Auf Roman Becvar und den HC Elbflorenz wartet in Coburg ein hartes Stück Arbeit. Quelle: Matthias Rietschel
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Dresden

Mit der kleinen Serie von drei Siegen in Folge haben sich die Handballer des HC Elbflorenz nicht nur ein kleines Polster auf die Abstiegsränge verschafft, sondern auch viel Selbstvertrauen getankt. Das werden die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler bei ihrer nächsten Aufgabe auch brauchen. Denn an diesem Sonnabend (19.30 Uhr) gastiert der Zweitliga-Aufsteiger beim Tabellenfünften HSC Coburg.

Neben dem Bergischen HC und Bietigheim gehören die Oberfranken zu den bislang erfolgreichsten Rückrundenteams. Dass sie allerdings „nur“ Platz fünf belegen, liegt an einer eher verkorksten Hinrunde, in der sie übrigens auch in der Dresdner Ballspielhalle mit 25:29 verloren. Zuletzt aber zeigte die Formkurve des Erstliga-Absteigers wieder deutlich nach oben. „Das ist für uns schon ein dickes Brett, gerade auswärts“, weiß Pöhler und fügt an: „Das ist eine der heimstärksten Mannschaften der Liga.“ Immerhin haben die Coburger im Schnitt über 2000 Zuschauer zur Unterstützung im Rücken.

Auch wenn die Dresdner als Außenseiter anreisen, wollen sie die Punkte nicht freiwillig abgeben. „Wir sind auch gut drauf wie zuletzt zu sehen war. Und wir haben in dieser Woche weiter daran gearbeitet, unsere freien Chancen noch besser zu nutzen. Wenn wir in Coburg etwas mitnehmen wollen, müssen die rein. Grundlage wird natürlich für uns wieder die stabile Abwehr und ein gutes Konterspiel, das in den letzten Partien immer besser funktionierte, sein“, erläutert der HCE-Trainer.

Vor allem den Coburger Rechtsaußen Florian Billek gilt es, in den Griff zu bekommen. Er ist einer der besten Außenspieler der Liga und erzielte bislang schon 186 Tore. „Natürlich wissen wir um die Stärke des Gegners. Wenn wir Coburg schlagen wollen, muss bei uns schon alles passen“, macht Pöhler klar.

Von Astrid Hofmann