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Sport Regional Wolfram muss bei der DM in Berlin passen
Sportbuzzer Sport Regional Wolfram muss bei der DM in Berlin passen
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19:55 22.05.2018
Martin Wolfram muss die nationalen Titelkämpfe absagen. Er ist verletzt. Quelle: Archiv/Matthias Rietschel
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Dresden

Wenn es ab Mittwoch in Berlin die bei den Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen um Titel, Medaillen und die Qualifikation für die EM in Edinburgh (30.7. – 13.8.) geht, fehlt der Name Martin Wolfram in den Startlisten. Der 26-jährige Pechvogel hatte sich zuletzt beim Grand Prix in Kanada am Rücken verletzt. „Es war eine heftige Blockade mit großen Schmerzen und weitreichenden Verspannungen und Muskelverhärtungen. Daher haben wir mit den Ärzten entschieden, dass dies erst einmal richtig abklingen muss. Ich werde deshalb nicht in Berlin und auch nicht China beim Weltcup dabei sein“, erklärte der Ex-Europameister, den Bundestrainer Lutz Buschkow dennoch für die EM nicht abschreibt. „Er will mich für den Kader berücksichtigen und wenn ich dann einen entsprechenden Testwettkampf gut bestehe, dann hoffe ich noch auf die EM-Teilnahme“, so Wolfram.

Auch DSC-Gefährte Timo Barthel plagt sich derzeit mit Schulterproblemen, hinter seinem Start vom Turm steht noch ein Fragezeichen. Und weil auch Tina Punzel zuletzt über Rückenbeschwerden klagte, wird die Dresdnerin ihr Programm von ursprünglich sechs auf drei Starts reduzieren. Sie tritt vom Dreimeter im Einzel und Synchron (mit der Berlinerin Lena Hentschel) sowie mit ihrer Trainingsgefährtin Louisa Stawczynski im Turm-Synchron an. „Mit Louisa könnte sie sich im Turm-Synchron noch für einen Einsatz beim Weltcup in China empfehlen“, erläutert der Dresdner Jugendbundestrainer Frank Taubert. Stawczynski kann verletzungsfrei aus dem Vollen schöpfen und wird vor allem vom Einmeterbrett als Mitfavoritin gehandelt. Im Mixed-Synchron könnte sie mit dem Hallenser Florian Fandler ebenfalls noch ein Weltcup-Ticket erkämpfen. Weitere Starts plant die 21-Jährige im Dreimeter-Synchron und im Einzel vom Dreimeterbrett. Bereits unmittelbar nach Abschluss der Titelkämpfe nominiert Lutz Buschkow das Team, das am Sonntag die Reise nach China antritt.

Von Astrid Hofmann