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Sport Regional Weitzmann sichert Dresdner Eislöwen den Sieg gegen Bad Nauheim
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10:11 07.12.2016
Der Puck zappelt beim 1:0 für die Eislöwen im Netz von Bad Nauheims Goalie Jan Guryka. Arturs Kruminsch und Schütze Alexander Höller (v. l.) stehen vor ihm. Quelle: Frank Dehlis
Dresden

Hannibal, Hannibal“, schallte es am Dienstagabend durch die EnergieVerbund-Arena. Die 1700 Zuschauer feierten damit den glänzend aufgelegten Keeper Hannibal Weitzmann. Der 21-jährige Kölner Förderlizenzspieler hatte maßgeblichen Anteil, dass die Dresdner Eislöwen die vorgezogene Partie gegen den EC Bad Nauheim mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) gewinnen konnten. Denn seine Mitspieler übertrafen sich auch diesmal im Auslassen ihrer Chancen oder sie scheiterten am ebenfalls gut parierenden Gäste-Goalie Jan Guryka. Mit diesem „Dreier“ feierten die Schützlinge von Trainer Bill Stewart den zweiten Sieg in Folge und für Hannibal Weitzmann war es bereits das dritte Shutout in dieser Saison.

Die Gäste aus Bad Nauheim fanden vor nur 1701 Zuschauern etwas schneller ins Spiel. Jonas Gerstung prüfte in der 6. Minute erstmals Goalie Weitzmann, der erneut den Vorzug vor René Swette erhalten hatte. Eine Minute später versuchte es auf der Gegenseite Mirko Sacher, doch auch Jan Guryka im Tor der Hessen ließ sich nicht überlisten. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Roten Teufel weitere gute Möglichkeiten, doch Weitzmann blieb auch gegen Dusan Frosch (10.), Radek Krestan (11.) oder Juuso Rajala (14.) Sieger.

Wenig später konnten die Eislöwen einen ihrer Konter mit ein wenig Glück nutzen. Nach Vorarbeit von Steven Rupprich verwertete Alexander Höller den Abpraller zum 1:0 (15.) für die Hausherren. Drei Minuten später hatte Arturs Kruminsch schon das 2:0 auf dem Schläger, er vergab aber freistehend vorm Tor. Auch aus einem Überzahlspiel am Ende des Drittels vermochten die Stewart-Schützlinge kein Kapital zu schlagen.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Blau-Weißen zwar den Druck, doch sowohl Goldhelm Brendan Cook (26.) als auch Dominik Grafenthin (28.) und der junge Ludwig Wild (31.) scheiterten an Jan Guryka. Auf der anderen Seite erwies sich einmal mehr Hannibal Weitzmann als sicherer Rückhalt für seine Mannschaft. Er erhielt mehrfach Szenenapplaus für seine Paraden. In der 38. Minuten wollten die Dresdner Fans schon jubeln, als der Puck im gegnerischen Gehäuse landete. Allerdings hatte Dominik Grafenthin den Treffer mit dem Schlittschuh erzielt, was der Videobeweis, den der Schiedsrichter zurate zog, bestätigte. Deshalb zählte das Tor nicht. So ging es mit dem knappen Vorsprung zum letzten Pausentee.

Die erste Chance hatte Alexander Höller in der 43. Minute. Er war bei einem Unterzahlspiel an den Puck gelangt, stürmte allein auf Jan Guryka zu, aber konnte den Bad Nauheimer Torhüter nicht überwinden. Zwei Minuten später scheiterte auch Hämäläinen an Guryka. Als die Schiedsrichter in der 48. Minute nach Foul von Sebastian Zauner auf Penalty für die Gäste entschied, trat Juuso Rajala an. Aber zum Jubel der blau-weißen Fans blieb Weitzmann Sieger und bewahrte seine Mannschaft vor dem Ausgleich. In der Schlussphase versuchten die Roten Teufel nochmals alles, aber die Eislöwen retteten den knappen Sieg über die Zeit. Auf beiden Seiten wurden die Goalies als beste Spieler ausgezeichnet.

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