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Sport Regional Weißwasseraner vor neuem Dauerkartenrekord
Sportbuzzer Sport Regional Weißwasseraner vor neuem Dauerkartenrekord
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17:57 07.06.2018
Clarke Breitkreuz wechselt aus Frankfurt nach Weißwasser. Quelle: imago
Weißwasser

Nach einer eher durchwachsenen Spielzeit wächst in Weißwasser die Vorfreude auf die neue DEL-2-Saison merklich an. Über 700 Dauerkarten wurden bereits vorreserviert. Während der Club damit auf einen neuen Rekord zusteuert, wird die Chance für Kurzentschlossene, die ein Sitzplatzticket erwerben wollen, weiter sinken. Ausschlaggebend für das Stimmungshoch waren neben der bisherigen Kaderzusammenstellung drei Meldungen der letzten Tage, die aufhorchen ließen. Mit Chris Straube kehrt ein alter Bekannter zum EHC zurück, der von 2006 bis 2012 für die Lausitzer spielte. Nun wird der heute 44-Jährige als Co-Trainer der Profis und gleichzeitig Chefcoach des DNL2-Teams der Ostsachsen fungieren.

„Ich kenne Chris schon lange, habe mit ihm ja auch gespielt. Ich weiß, wie er tickt, habe ein sehr gutes Gefühl und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, verschickte Füchse-Trainer Robert Hoffmann viel Vorschusslorbeeren. Mit der Verpflichtung von Clarke Breitkreuz gelang den Weißwasseranern dann ein echter Transfercoup. Der Angreifer wechselt von den Frankfurter Löwen in den Fuchsbau. Dem 26-Jährigen ist die Rolle als „aggressive leader“ zugedacht: „Clarke spielt ehrliches und geradliniges Eishockey. Er wird dafür sorgen, dass die körperliche Komponente in unserem Spiel nicht zu kurz kommt. Übrigens hat er sich sehr schnell für unser Angebot entschieden. Auch das spricht für seinen Charakter“, weiß Coach Hoffmann.

Bruder Brett Breitkreuz, mit dem Clark in Frankfurt zuletzt in Frankfurt in einem Team spielte, bleibt bei den Hessen. Derweil haben die Eisbären Berlin und die Lausitzer Füchse – nicht unerwartet – die Fortführung der bereits zwei Jahre andauernden Kooperation verkündet. Doch nicht nur das: Die gleich auf drei weitere Jahre ausgelegte Zusammenarbeit soll noch intensiver werden. „Wir haben uns ganz genau angeschaut, wie eng die Los Angeles Kings aus der NHL mit ihrem Farmteam Ontario Reign zusammenarbeiten, das ist unser Vorbild! Natürlich sollen beide Clubs neben der Ausbildung von Spielern auch in ihren jeweiligen Ligen erfolgreiches Eishockey spielen. Mit unserem neuen System und der engen Verzahnung aller Teams bieten wir talentierten Spielern sehr gute Möglichkeiten, es bis ganz nach Oben zu schaffen, vielleicht sogar in die NHL…“, erklärte Eisbären Sportdirektor Stephane Richer.

Der soll fortan auch bei der Zusammenstellung des Füchse-Kaders ein Mitspracherecht haben. „Alle Personalent-scheidungen im sportlichen Bereich werden zukünftig bei den Lausitzer Füchsen gemeinsam von Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach und Eisbären-Sportdirektor Richer getroffen“, stellte der Hauptgesellschafter der Oberlausitzer, René Reinert, in Aussicht: „Wir werden durch diesen Schritt von der großen Fachkenntnis und dem Netzwerk der Eisbären Berlin profitieren.“ Bis sich die Eisbären und die Weißwasseraner am 12. August zur Saisoneröffnung im Fuchsbau duellieren, wird das erste Berliner know-how bereits in die Füchse-Mannschaft geflossen sein. Denn die noch offene, vierte Kontingentstelle soll mit Unterstützung des Eisbären-Scoutings besetzt werden. Und der erst 19-jährige Thomas Reichel aus Rosenheim hat sich langfristig an die Hauptstädter gebunden, soll zunächst aber bei den Füchsen Spielpraxis sammeln.

Von Sebastian Matthieu

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